Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1338604
Sechsundzwanzigste 
Lection. 
Von 
der 
StaiTelei. 
Die 
einfachste 
Staffelei. 
Nichts ist einfacher, als eine gewöhnliche Staffelei; sie besteht 
aus zwei Armen oder Streben in der Gestalt eines A, das oben offen 
wäre und unten natürlich weit mehr. Diese zwei Streben sind 
durch zwei Querstücke oder Riegel mit einander verbunden, wovon 
der obere natürlich kürzer als der untere ist. Die beiden Seiten- 
streben sind von oben nach 
Ausnahme eines Fusses unten 
unten mit Löchern versehen, mit 
und anderthalb Fuss oben. Diese 
Löcher sind zweibis drei Zoll weit von einander, und auf 
beiden Seiten in horizontaler Richtung, weil man durch diese 
in beliebiger Höhe Pflöcke stecken muss, die bestimmt sind, 
ein bewegliches Brettchen zu tragen, auf welches man dasyGe- 
mälde stellt. Die Löcher müssen also auf beiden Seiten in 
gleicher Höhe sein, 
das Bild auch. 
sonst 
würde 
das 
1 
Brettchen 
schief 
stehen 
und 
Der- 
hintere 
'l'heil 
der 
Staffelei 
ist 
mit 
einer 
dritten 
Strebe 
versehen, die man den Schwanz nennt, und die an sieben Zoll 
länger sein muss, als die beiden Streben zur Seite. Dieser 
Schwanz stützt die Staffelei, dass sie aufrecht stehen bleibt, 
wenn man sie zurückstellt, daher muss sie oben an dem kleinen 
Riegel nach hinten zu durch ein Charnier befestigt sein. Je 
nachdem man den Schwanz von der übrigen Stalfelei entfernt 
oder nähert, giebt man derselben eine mehr oder weniger schräge? 
Stellung; damit sie aber nicht von selbst ausweichen und um-
        

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