Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1334383
Die 
Werkstatt , 
Malergeriithschaften, 
Firniss. 
Leotion 
XXIII. 
Von der Wahl des Tageslichtes in der Werkstatt des Malers und von 
einigen Mitteln, sich dasselbe zu verschaffen           
Welche Einrichtungen man zu treffen hat, wenn ein Maler einen Gegen- 
stand oder ein Portrait auf einen Himmel als Hintergrund zu malen hat 
Es würde ein Widerspruch sein, die Schatten so zu malen, wie man sie 
im Zimmer sieht, und seinen Gegenstand doch auf einen Himmel ab- 
zusetzen und wie in freier Luft zu malen           
Wie man die tieferen Schatten in einem Zimmer durch Reflexe von 
einem Himmel, von Griin etc. mildern "kann, und zwar durch Mittel, 
diehierangegebenwerden                
Von der Art der Gardinen, womit man einen Theil des! Fensters in einer 
 
Auf welche Weise man durch eine, an einer Querstange befestigte Gar- 
dine eine sehr pikante Beleuchtung für sein Modell erhalten kann, 
ohne dass dadurch dem Maler Licht geraubt wird        
Einrichtung einer Werkstatt mit Beleuchtung von oben       
Immer aber ist für eine Werkstatt directer Sonnenschein, sowie ein von 
aussen kommender Widerschein zu vermeiden          
Wie man sich gegen die Widerscheine von aussen durch einen Fenster- 
laden von Holz oder schwarzer Leinwand, der in eisernen Zügen geht, 
 
Wie man sich durch einen Papierrahmen zum Herauf- und Herunter- 
lassen gegen die Sonnenstrahlen schützen kann, wenn die Werkstatt 
nicht nach Norden gelegt werden kann            
Von der Einrichtung, um einen solchen Papierrahmen anbringen und ver- 
"mittelst eines Gegengewichte Jiequem handhaben zu können     
Am nothwendigsten ist diese Einrichtung bei wechselndem Sonnenlicht 
 
Von dem Platze, welchen der Maler gewöhnlich in seiner Werkstatt ein- 
nimmt. Von der Grösse, Proportion und besten Einrichtung derselben 
Von der Entfernung, in der sich der Maler von seinem Modell beim Ar- 
beiten beiinden muss, wenn die perspectivischen Ansichten nicht hin- 
derlich und störend, sowohl für die Gestalt als auch die Nebensachen 
und Beiwerke sein sollen etc.                
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Lection 
XXIV. 
Ueber die Wahl der Haar- und Borstpinsel zum Malen. (Siehe die 
Zeichnungen der Tafeln V. und VI.)        .     
Von den nothwendigen Eigenschaften der Pinsel etc.         
Von den Borstpinseln, welche vorzugsweise zu gebrauchen sind, nicht die 
Haarpixlsel. Gründe hierfür                 
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