Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1334374
Seite 
Die Berge in den Fernen und die letzten Fernen überhaupt kann man 
fast immer mit den Tönen des reinen Himmels, zu denen man die 
etwas geänderten Töne des leichteren Gewölkes hinzufügt, malen   353 
Das Grün der Bäume, zumal in den Vordergründen, darf man nicht mit 
einer brillant grünen Farbe untermalen, zumal die letzteren muss man 
immer in einem warmen, ja selbst bräunlichen Tone Vorarbeiten, we- 
lligstens in der Untermalung                 353 
In welchem Tone man die Untermalung einer Landschaft anfangen muss, 
wenn man auf grauer oder weisser Leinwand malt        354 
Dass ich es bei Weitem für vorzüglicher halte, auf einer Leinwand von 
einem gelben, goldigen Tone zu malen und zwar auf Leimgrundirung, 
worüber anderswo ein Weiteres gesagt werden wird, weil dann die 
bräunliche Untertuschung fortfallen kann            355 
Das Indisch Gelb muss man nicht zur Untermalung gebrauchen, da es nur 
Zum Lasiren gut ist und ausserdem die Leinwand nicht genügend 
 
Rot-her und braunrother Grundirungen muss man sich nicht bedienen, wie 
es verschiedene grosse Maler gethan haben, denn die Erfahrung hat 
x gerade an ihren Werken gelehrt, dass dies Braun mit der Zeit die  
 
Für die Wirkung, welche hervorgebracht wird, wenn man gewisse Farben 
über andere legt, wird an farbigem Papier, über das halbdurchsich- 
tiges weisses Papier gelegt ist, ein Beispiel gezeigt        356 
Ich rathe, jede Art von Untermalung in einem helleren Tone als das 
Modell oder die Natur überhaupt zu haben scheint, zu halten, damit 
man mit dunkleren Tönen darüber lasiren kann         357 
Man darf nicht glauben, dass man durch die Mischung mit Roth einen 
wannenTonerzielenwird                 357 
Die Farbe feinen Goldes ist die beste (Anmerkung 1)        357 
Das Blattwerk der Baume legt man nur inMassen und mit wenig Farbe 
an, ohne Details, nur grössere Unterbrechungen imd die bedeutenderen 
Aestegiebtmananetc.                 358 
Betrachtungen über die in Landschaften zu beobachtende Uebereinstim- 
mung mit der besonderen Natur der verschiedenen Länder, der Costüme 
und Sitten ihrer Einwohner etc.              . 358 
Dies wird in verschiedenen Schilderungen der Schweiz besonders aus- 
geführt
        

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