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Inhalts
-Verzei chniss.
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Ferner, ebenso alle aus Vegetabilien gezogenen Farben, welche keine
Dauerhaftigkeit haben. . 345
Alle grünen Töne muss man entweder aus Preussisch Blau und irgend
einem Gelb, das in dem Verzeichniss vor der ersten Lection aufgeführt
ist, oder aus Ultramarin und eben diesen gelben Farben mischen, oder
endlich aus Schwarz und diesen verschiedenen Arten Gelb für die
mildesten und mindest brillanten grünen Töne etc. 346
Jeder Strahl der Sonne verleiht überhaupt dem Theile in der Natur,
welchen er trifft, einen mehr oder minder goldigen Ton gegen den
Ausser einigen allgemeinen Bemerkungen lassen sich für die Farbe einer
Landschaft keine besonderen Regeln geben. Man muss nach grosseu
Meistern und vor Allem nach der Natur arbeiten 348
Man fangt seine Studien nach der Natur damit an, dass man einfache
Contoure mit Blei aufzeichnet und in grosse Parthieen eintheilt und
mit einigen Schraiürungen die Schatten angiebt 348
Von dem charakteristischen Wuchs der verschiedenen Baumarten und
ihres Astwerks, dem charakteristischen Aussehen ihres Blätterwerks
und dem gesammtcn Totaleindrucke derselben 348
Man hat sich von vorn herein zu hüten, sich an eine gleichförmige und
monotone Art für das Blatterwerk der verschiedenen Baumarten zu
gewöhnen
Wie sehr man auch die besten Meister nachahmen und studiren mag,
niemals muss man unbedingt ihre Art und Weise annehmen und nach- .
ahmen, man muss sich danach eine eigene bilden, die gewissermassen
das unfreiwillige und nothwendige Ergebniss der eigenen Studien ist 350
Im Allgemeinen muss der Himmel und die Fernen (bei gutem Wetter)
schon in der Untermalung nur mit Ultramarin, nicht n1it Schwarz,
aber natürlich immer mit Weiss gemischt, gemalt werden 350
Von der Reihenfolge, welche die blauen Töne lllld die Farben des Hori-
zontes bilden müssen, damit der Himmel gewölbt erscheine 350
Diese Reihenfolge" muss dann in_ schrägen Streifen von der Ecke rechts
oder links oben, "wo das Blau am intensivsten erscheint, bis zum Ho-
rizont, wo die Farben immer mehr oder weniger farbig, wa-rm und
nicht blau_ erscheinen, fortgeführt werden . 351
Wie man diese verschiedenen Streifen in einander verschmelzen muss 351
Zu diesem Zwecke muss man sich eine Reihenfolge von Tönen, vom tief-
stcn bis zum hellsten etc., mischen und auf die Palette aufsetzen 351
Einige Unterweisungen für die Wolken . 351
In welcher Weise der Pinsel zu handhaben ist, um die Farbe abzusetzen,
auszubreiten und einen ganzen Himmel damit zu decken 352
In welcher Weise man den Vertreiber bei einem Himmel gebrauchen kann 352
Zu einem grauen und bewölkten Hiinmel nimmt man kein Ultramarin 852
Natürlicher Weise kann man sich auch der Farbenreste mit Ultramarin
gemischter blauer Töne eines blauen Himmels zu einem trüben Him-
mel bedienen, indem man von einem Schwarz f f f dazu nimmt, und
kann dies auch bei grossen und grauen Wolkenmassen anwenden 352