Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1336728
228 
Lection. 
Achtzehnte 
Uebermalung. 
Zinnober; 
weilen sogaf ein Atom Chinesischen 
wegen des Weiss. 
Man verändere die Stelle. 
aber keine Schmalte 
Vierzehnte Reihe. 
1) Blauschwarz i, ebenso viel gelber Ocker, mit Zusatz 
  von ausserst wenig Schmalte  
2) Dasselbe mit der Hälfte Weiss. 
3) Dasselbe mit vielem Weiss. 
Reines Grün, um davon nach Bedürfniss zu nehmen, wenn 
man einen Ton, den manzu roth angelegt hat, modiiiciren will. 
Die beiden letzteren bedürfen keiner Schmalte. 
Man reinige die Glastafel- 
mit 
Zusatz 
Für 
die 
wirklichen 
Schatten, unter 
kommt. 
welche 
kein Weiss 
Funfzehnte Reihe. 
1) Blauschwarz i, ebenso viel dunkler Ocker, und der 
vierte Theil dunkler Lack  
2) Ebendasselbe mit keinem Zusatz von Weiss, sondern 
 statt dessen der vierte Theil Neapelgelb k. 
3) Ebendasselbe mit etwas mehr Neapelgelb  
Gebrochenes warmes Grün, um dieses auf die Parthieen zu 
bringen, die man zu roth findet, oder um einen Ton mit dem 
Pinsel zu modiüciren.  
Die beiden letzteren dienen zu demselben Zweck, aber in 
den helleren Parthieen, seien es Reflexe oder Halbtöne. 
Man verändere die Stelle. 
Für 
die 
Reflexe, 
ohne 
Weiss. 
 Sechszehnte Reihe. 
1) Rother Ocker, ebenso viel Neapelgelb, mit einem Zu- 
satz von Blauschwarz, welcher den vierten Theil der 
Masse von diesen beiden Farben zusammen beträgt. 
2) Ebenderselbe mit weniger Blauschwarz 42 
3) Ebenderselbe mit noch weniger Blauschwarz i. 
 Man kann die Töne der verschiedenen Reflexe verändern, 
indem man von jeder dieser drei Farben mehr oder weniger hin-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.