Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1336680
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Achtzehnte Lection. 
Ueberjrpalun g. 
Man 
Ebenderselbe 1) mit der Hälfte Weiss; für ein Rosa, das 
nicht so frisch ist, als die beiden ersteren, oder um 
Lila-Töne rosiger zu machen.  
Diese letztere Mischung mit vielem Weiss; für eben 
dieselben in den Lichtern, oder um die Lila-Töne 
viel rosiger zu machen. 
reinige die Glastafel ein Wenig. 
Vierte Reihe. 
Gewöhnlicher Zinnober 
Nr. 4  
und 
ebenso 
viel hellgelber Ocker 
2) Ebenderselbe mit der Hälfte Weiss. 
 3) Ebenderselbe mit vielem Weiss.  
.Diese drei Töne, und besonders die beiden letzteren, 
mehr oder weniger Weiss vermischt, sind Loeal-Töne für 
Fleisch im Lichte. 
mif 
das 
NIan 
"reinige 
die 
Glastafel 
etwas. 
Fünfte Reihe. 
Ein Theil von der vorigen 
vierten Reihe, indem man 
Ocker hinzusetzt. 
1 aus" der 
hellgelben 
Mischung i: Nr. 
noch die Hälfte 
2) Ebendieselbe mit der Hälfte Weiss. 
3) Ebendieselbe mit vielem Weiss.  
Diese-drei Töne muss man haben, um im Lichte diejenigen 
Fleischparthieen zu malen, welche am meisten gelblich sind, wie 
z. B. die Parthieen unter dem Munde, einen Theil des Halses und 
der Schultern etc.  
Man drehe die Glastafel 
Stelle zum Mischen 
etwas 
links , 
und 
Wähle 
eine 
reine 
1) So oft man in einer Reihe das Wort Ebenderselbe, Des- 
gleichen etc. sieht, so bedeutet es, man soll den ersten Ton i nicht ganz 
von der Glastafel wegnehmen, sondern soviel zurücklassen, dass man noch die 
Hälfte Weiss hinzusetzen kann. Ebenso verhält es sich mit dem dritten Ton 
in jeder Reihe; man behält einen Theil des Tons, der schon die Hälfte Weiss 
hat, auf der Glastafel zurück und setzt noch soviel hinzu, als von dem zweiten 
Ton übrig ist, nachdem man davon genug auf die Palette gesetzt hat. Allein 
beim dritten Ton nimmt man das Ganze weg.
        

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