Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1336655
Zllr 
Die Palette 
U ebermalung. 
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bezeichnet sind, reine ursprüngliche Töne genannt werden, weil sie 
noch gar nicht mit Weiss vermischt sind. Eben diese mit einem t 
bezeichneten Töne sind es, wovon nur die Hälfte genommen 
werden soll, um damit eine Reihe zu bilden, und zwar ebenso 
viel für die reine Mischung  als für die zwei, die mit Weiss 
vermischt und unmittelbar unter die erstere i: gesetzt "werden. 
Auf der Glastafel behält man die andere Hälfte von jeder reinen 
 Mischung zurück, um daraus in der Folge die mit Ultramarin 1) 
gebrochenen Töne zu machen. Man beachte, dass man zu eben 
diesen schon fertigen Tönen mehr oder weniger Ultramarinblau 
hinzusetzt, um sie zu brechen und in Halbtöne zu verwandeln, 
wie weiter unten, von der achten Reihe an bis zur elften ein- 
schliesslich, gezeigt wird. 
Wenn der Schüler den Weg beachtet, den ich ihm für seine 
Palette vorschreibe, so wird er sich von der Einfachheit meiner 
Methode überzeugen, um eine ganz natürliche Folge in die Ab- 
stufungen der verschiedenen Reihen zu bringen; er wird sehen, 
dass fast alle Nummern 2 und 3 von ihrer Nr. 1 entstanden 
sind, indem man Weiss und bisweilen Gelb hinzusetzt, um sie 
heller und leuchtender zu machen, oder indem man zu eben 
diesen Nummern  t Schwarz oder Blau hinzusetzt, um ihnen 
etwas von ihrer Lebhaftigkeit und ihrem Glanze zu nehmen, oder 
auch um-ihnen mehr Dunkelheit und Kraft zu geben, und ihren 
Zu lebhaften Ton für dieSchatten zu brechen etc. Die hellen 
und farbigen Töne ohne Beimischung von Schwarz und 
Blau braucht man also für die Localfarbe und die brillanten 
und leuchtenden Parthieen des Fleisches. Die mit Schwarz und 
Blau vermischten Töne dienen in den verschwindenden und 
zurüekweichenden Parthieen zu dem, was man Halbton nennt, 
  ette mit dem ersten Ton  
1) Das Ultramarin, dasnman ani ltägeßääs Igäiäuschwarz, dessen man sich 
jeder Reihe vermischt vertrm die  dient hat um alle gebrochenen Töne 
auf der Palette für die Untermahfng- 19h vehnte yLection S. 171, gleich nach 
daraus herzustellen. Man sehe die sevc sz  1 d. 
der vierten Reihe.    i en Töne T- m 
Man erinnere Sichv dass au? Hut elfifembetlslifänchägsror man Weise hin- 
Stammtöne, oder die Wurzel von Jeder 361  ' 
zugethan hat. 
        

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