Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1336649
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Lection. 
Achtzehnte 
Knpfertafel, wegen der Glastafel, die vorher gebraucht wird, um 
die Töne zu mischen, ehe sie auf die Palette_ gesetzt werden u. s. w. 
Kremserweiss Nr. 1 oder Silberweiss  12 Theile, 
Neapelgelb Nr. 3     .    2 v 
hellgelber Ocker Nr. 4   . .   S .7, 
dunkler Ocker Nr. 5     .  . 4 „ 
hellrother Ocker Nr. 7     .  4 H 
braunrother Ocker Nr. 8 .   . . 3 „ 
Zinnober Nr. 9 i. .    .  Ä . 1 Theil, 
Chinesischer Zinnober Nr. 10 . . .  1 „ 
Rosa Lack Nr. 11"  .  . .    3 Theile, 
dunkler Lack Nr. 12        3 „ 
gebrannter Lack Nr. 13      . 2 „ 
gebrannte Terra di Siena Nr. 21  .  1 Theil, 
Ultramarin Nr. 15  .    . . . 8 Theile,  
Schrnalte Nr. 18 . . . . . .   1 Theil, 
Schwarz, das eine mit MW _bemerkt,und 
die bleifarbigen Nr. 29, 31 oder 33 2 Theile, 
Casseler Braun Nr. 25  .  .   1 Theil. 
Wan wird sich erinnern, dass ich für. jede Einheit ungefähr 
die Grösse eines Kirschkerns testgestellt habe, so dass die obige 
Angabe hinreichend sein wird, um einen Kopf in einer Grösse von 
drei" bisvier Zoll zu malen. Allein man nehme jeden Theil vier- 
fach, wenn man in natürlicher Grösse malt, um so mehr da nach 
geschehener Mischung der Töne eine gewisse Quantität der ur- 
sprünglichen Farben übrig bleiben soll, damit diese gebraucht 
werden können, sowohl um ausgegangene Mischungen zu erneuern, 
als auch um die Töne der Hintergründe damit zu machen. Mit einem 
"Wort, wenn man bei Anfertigung dieser Palette sich die Mühe giebt, 
die sechszehnte Lection von Anfang bis zu Ende wieder durch- 
zulesen, so wird man die ganze Anleitung für den mechanischen, 
wie für den methodischen Theil der Kunst wiederfinden. Man kann 
diesen Unterricht befolgen und ebenso gut in diesem Falle anwen- 
den, unbeschadet der zu beobachtenden Verschiedenheiten, welche 
die Mannigfaltigkeit und Zahl der Töne und deren Anordnung mit 
sich bringt. Ich wiederhole nur noch dieses, dass alle Töne, die 
sich vorn an der Spitze jeder Reihe beiinden, und die mit einem t
        

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