Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1334310
Inhalts  
 Verzeichniss. 
XIX 
Seite 
Gründe, warum die nächsten Angehörigen in Betreff der Aehnlichkeit am 
schwersten, ferner Stehende leichter zu befriedigen sind (Anmerkung 1) 278 
Nach dieser für nothwendig gehaltenen Abschweifung kommen die Unter- 
weisungen für die Ausübung der Kunst wieder an die Reihe.  Zu 
kleine und kleinliche Details soll man vermeiden und sich an die all- 
gemeine Erscheinung, etwa wie sie aus einer gewissen Entfernung er- 
Scheintetc.,halten                   .279 
Vergleichung der Werke Denner's und anderer berühmter Meister in 
Bezug auf Nachahmung mikroskopischer Details oder allgemeiner 
 
Warnung, beim Uebermalen der kräftigen Schatten eines Gesichts oder 
anderer Fleischparthieen nicht in's Trübe und Schwarze zu gehen  282 
Warnung, dass man ja nicht die bläulichen, grünlichen etc. Halbtöne zu 
stark macht, besonders weil diese Farben leicht mit der Zeit starker 
hervortreten und dann dem Bilde ein todtenahnliches Aussehen geben 283 
Verschwindende Flachen und Contoure eines Gesichts, eines Halses, der 
Arme, der Schultern etc. dürfen sich nicht hart und trocken auf den 
Hintergrund absetzen, sondern müssen zart und unmerklich übergehen, 
ohne dadurch an Form und Reinheit zu verlieren    t     s284 
Die reinen und wunderbaren Töne eines schönen weiblichen Halses müssen 
mit grosser Massigung und durch einen sehr feinen Ton wiedergegeben  
werden, damit sie gegen den Kopf nicht grell hervorstechen     284 
Stellen, wo das Fleisch gewöhnlich einen mehr gelblichen oder mindestens 
wärmeren imd goldigen Ton hat              285 
Harte Formen, wie etwa die Halsmuskeln, Schlüsselbeine etc. bei mageren 
Personen zeigen, dürfen nicht übertrieben, sondern müssen vielmehr 
in der Nachbildung gemildert werden             286 
Um den Busen, die Brust etc. vor den Hals vortretend zu machen, muss 
man die reinsten und brillantesten Local-Lichttöne anwenden und in 
etwas alle zu mageren Formen verändern            286 
In allen diesen grossen Lichtparthieen muss die Farbe breit und frei auf- 
getragen werden, damit sie recht rein bleibe          286 
Wesentlich zur Erreichung eines guten Totaleffects tragt die Fühnmg des 
PinselsimSinnederFormbei .              287 
Um nicht langweilige Wiederholungen anzubringen, sollen die ausführ- 
lichen Auseinandersetzungen über Benutzung einer guten Unterma- 
lung etc. in der sechszehnten und besonders in der siebzehnten Lection 
nachgelesenwerden.                  287 
Desgleichen über die Vortheile einer wärmeren, d. h. goldig-röthlicheren 
Anlage der Schatten, als auch die Natur sie zeigt     .    288 
Dlnchschnittlich muss man sich darauf einrichten, an einem Tage das 
Gesicht zu vollenden; für Anfänger dürfte dies zu schwer sein und 
spater wird für diese eine Eintheilung der Arbeit angegeben wer- 
 
Vorsichtsmassregeln, um die Farbe von. einem Tage zum anderen frisch 
und zur Arbeit brauchbar zu erhalten .    .       . 289 
Eintheilung der Arbeit für Anfänger   .   .         290 
Ilf
        

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