Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1336174
die Untermalung. 
der Töne für 
Reihenfolge 
173 
 Neunte Reihe.  
1) Das reine Schwarzblau mit einem Viertheili Weiss. 
2) Dasselbe mit mehr Weiss. 
3) Dasselbe mit vielem Weiss. 
Für blaue Augen, für alle mehr oder weniger bläulichen 
Töne des Fleisches, für das Weiss im Auge etc., oder, um davon 
unter die violettlichen Töne zu mischen, wo das Roth nicht vor- 
herrschen soll. 
Man "reinige 
etwas 
die 
Glastafel. 
Zehnte Reihe.  
Das Schwarzblau, mit etwas mehr hellgelbem Ocker, 
als dieses Schwarz, und einem Atom, d. h. sehr wenig 
Zinnober t.  
2) Dasselbe niit der Hälfte Weiss. _ 
 3) Eben dasselbe mit viel mehr Weiss. 
Für die grünlichen oder grau-grünlichen Halbtöne, die noch 
etwas von der Localfarbe des Fleisches beibehalten; daher mischt 
man ein wenig Roth darunter, aber der grünliche Ton muss vor- 
herrschen. 
Man reinige etwas die Glastafel.  
Halbtöne, 
welche 
den 
Schatten 
am 
nächstexi 
sind. 
  Elfte Reihe. 
1) Das Schwarzblau mit der gleichen Quantität hellgelbem 
Ocker und sehr wenig rothem Ocker, für die grün- 
bläulichen Töne, "welche Schon zur Kategorie der 
schwachen Dimkelheiten gehören "E. 
2) Eben dieselbe Mischung, zu welcher man etwas mehr 
gelben Ocker und" sehr weniges Neapelgelb hinzu- 
setzt; für die grün-gelblichen Töne in der Kategorie 
der hellen Dunkelheiten i.  
Man drehe die Glastafel ein wenig und wähle eine reine Stelle. 
 Zwölfte Reihe. 
Neapelgelb, ebenso viel hellrother Ocker und "blos ein 
Viertheil von eben demselben Schwarzblau, dessen 
man sich bisher bedient hat 
        

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