Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1336162
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Sechszehnte Lection. 
Das Aufsetzen der Palette. 
Ueberdies kann man während des Malens mit dem Pinsel von 
den Tönen der ersten Reihe nehmen, wenn es nöthig sein sollte. 
Man reinige die Glastafel wegen der weissen Farbe ein wenig. 
Sechste Reihe. 
einem Viertheil 
1) Hellrother Ocker vermischt mit einen 
schwarzblauen Mischung k. 
2) Eben diese Mischung mit der Hälfte 
3) Dieselbe mit vielem Weiss. 
von der 
Weiss. 
der 
Für das Grau-Violett, das weniger lebhaft ist, als die Töne 
üinften Reihe; man lasse "aber das Roth noch vorherrschen. 
Man wische die Glasplatte ein wenig ab. 
Siebente Reihe. 
Hellrother Ocker und hellgelber Ocker, die nämliche 
F erbe, die man von der reinen Farbe der dritten 
Reihe zurückbehalten hat, zu welcher man ein Vier- 
theil von dem schwarzblau mischt d. 
Dieselbe Mischung mit der Hälfte Weiss. 
Dieselbe mit vielem Weiss.  
Dient für die Halbtöne des Fleisches, die gleich auf die 
Lichter folgen und deren Ton nicht inls Grau-Violett geht, son- 
dern in die Localfarbe des Fleisches für die abgewendeten Flächen, 
das heisst, welche für das Auge des Malers und von der Stelle 
aus, wo er sitzt, das Licht nicht von vorn erhalten.  
Man reinige die Glastafel etwas. 
Achte Reihe. 
Hellrother Ocker, vermischt mit zwei Mal soviel hell- 
gelbem Ocker; der aufbewahrte Ton der vierten 
Reihe mit einem Viertheil Schwarzblau  
Dieselbe Mischung mit der Hälfte Weiss. 
Dieselbe mit vielem Weise. 
Dient für die Halbtöne, welche schon in's Grünliche über- 
gehen, folglich darf hier das Roth nicht vorherrschend sein, was 
natürljgher Weise wegen der hinzugesetzten Menge des Gelb von 
selbst kommt.  
Man 
reinige 
die 
Glastafel 
etwas.
        

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