Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1336155
Töne 
Reihenfolge der 
für. die Untermalung. 
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grossen Lichtern zu machen, indem man noch Weiss hinzusetzt, 
wenn der Gegenstand es verlangt. Man reinige etwas die Glavstafel. 
Vierte Reihe.   
1) Hellrother Ocker und zwei Mal soviel hellgelber Ocker i. 
2) Derselbe mit der Ilalfte Weiss. 
3) Derselbe mit noch viel mehr Weise,  
Für die gelblichsten Lichter des Fleisches.   
Wenn man ein sehr reines und brillantes Colorit malt, wie 
es viele junge Kinder und Frauen haben, -so braucht man statt 
des rothen Ockers den Zinnober, un1 die zweite, dritte und vierte 
Reihe zu machen. 
Man erinnere sich, dass es rathsam ist, von jeder Farbe 
Nr. 1, die oben an jeder Reihe "steht und mit einem '95 bezeichnet 
ist, eine Portion zurüekzubehalten. Diese auf dem Glase zurück- 
behaltene Portion muss wenigstens im Anfange so gross und dem v 
gleich sein, was man bisher schon gebraucht hat. 
Mehr 
oder 
wehiger schwarzblau gebrochene 
die Halbtöne undbSchatten. 
Töne 
für 
Man fange damit an, einen Theil von den sehwarzbläuliehen 
Farben mit dem vierten Theile vom Thenaidschen Blau oder 
Berlinerblau zusammenzumischen, .wenn es Sommer ist, allein im' 
Winter ziehe man die Sehmalte, weil sie besser trocknet, vor. 
Diese Mischung setze man in eine Ecke der Glastafel, um davon 
in alle ohne Weiss mit einem t Nr. 1 bezeichneten Töne zu 
mischen, die man hierzu aufbewahrt hatte. Man macht; von 
diesem Ton eine grössere Quantität an, als von dem übrigen. 
Jetzt drehe man die Glasplatte ein wenig und mache' die 
Töne auf einer reinen Stelle.   
Fünfte Reihe.  
1) Reiner Zinnober mit dieser schwarzblauen Mischung, so 
dass dies den vierten Theil des Zinnobers beträgt '12 
2) Die vorige Mischung mit der Hälfte Weiss. 
3) Dieselbe mit vielem Weiss.   
Diese drei Töne sind violettlich und für einige Parthieen der 
Lippen und Thränenwinkel. Das Roth muss vorherrschend sein.
        

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