Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1334288
XVI 
Inhalts  
 Verzeichniss. 
Färbung, Abtönung, Dunkelheit eines Hintergrundes sind durchaus nicht 
gleichgültige Dinge. Ein grosser Meister hat den Ausspruch gethan, 
der Hintergrund macht oder zerstört den Kopf          
Es will lange und genau überlegt sein, welche Art von Hintergrund dem 
Colorit wie auch dem Elfecte des Kopfes am meisten zusagt, und 
welche Abwechselung oder welches Gewölk denselben am vortheil- 
haftesten heben können      .            
Ebenso ist der Hintergrund in Bezug auf die Farben der Gewänder zu 
überlegen, damit er ohne Härte sich von der Figur reinlich löse, und 
Raum und Luft dazwischen zu liegen scheine          
Einige Rathschlage über die Wahl der Farben, die bei der Kleidung, je 
nach der Natur und dem Colorit, diesem am vortheilhaftesten sind  
Allgemeine Anleitung für die Uebermalung des Fleisches und insbesondere 
für die Vollendung eines Kopfes          .     
Es ist nothwendig, alle Anweisungen der sechszehnten Lection von S. 165 
bis zu Ende (für die Palette), und der slebzehnten Lection von S. 189 
(für die Untermalung selbst) nachzulesen, damit sie hier nicht wieder- 
holt zu werden brauchen.                 
Desgleichen muss jede Erhöhung der Farbe von der Untermalung abge- 
schabt sein, wie S. 216 angerathen worden ist          
Erklärung, was Localton ist (Anmerkung 1)            
Man beginnt mit den Localtönen im Lichte und setzt Ton an Ton    
Man muss nicht dick malen, um den Ton verbessern zu können. Beispiel 
 
Mit angestrengter Aufmerksamkeit muss man den richtigen Ton für das 
Licht und mit diesem übereinstimmend den der Halbtöne, Schatten 
 
Zu dem Ende muss die siebzehnte Lection von S. 188 nachgelesen werden 
Beantwortung der Frage, ob es nicht überflüssig, zwei und drei Mal ein 
 Gemälde zu übermalen, da. das Verfahren fast immer dasselbe sei, 
dahin, dass ein Schüler, viel weniger noch als ein fertiger Künstler, ein 
Gemälde auf einmal (a 1a prima) beendigen könne und solle. Gründe 
 
Von den feinen Tönen, die man durch Uebermalen hervorbringen kann. 
 
Wie solche Töne anzulegen und zu übermalen sind, um dies zu erreichen 
Die grössten Meister Titian, van D yk und Andere seien so verfahren 
und dadurch der Natur so nahe gekommen           
Bei den Schatten muss man sich vor mehligen Tönen hüten      
Was man mehlig nennt (Anmerkung 1)              
Wie man vermeidet in den Schatten undurchsichtig und mehlig zu werden 
Wie die Reflexe im Allgemeinen zu behandeln sind         
Neapelgelb, für das Licht nicht zu gebrauchen, ist für die Reflexe vor- 
 
Wie man an einer reinen Stelle der Palette mit dem Pinsel durch Ver- 
suche imd Mischen eines ähnlichen Tones, den rechten Ton zu finden 
 
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