Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1335967
Ein 
anderes 
Zehnte Lection. 
goldiges Braungelb (Nr. 23] aus 
Berlinerblau zu verfertigen. 
Englischem 
Man verwandle das Englische Berlinerblau in ein ziemlich 
feines Pulver, das man in einen kleinen Schmelztiegel thut. Die- 
sen bedecke man, ohne ihn jedoch zu verlöthen, und setze ihn 
einer sehr starken Hitze aus, damit keine schwarzen Theilchen 
in dem Pulver zurückbleiben, wodurch die schöne Färbung ver- 
loren gehen würde. 
Man erhält einen Goldocker, dessen Ton unendlich schöner 
ist, als alle übrigen, die man haben kann. Es ist ein prächtiges 
Orangegelb, das gut trocknet, sehr leicht und transparent ist. 
Man reibt es in Oel, um sich dessen im vorkommenden Fall 
zu bedienen, wie ich in der ersten Lection, S. 47, gezeigt habe. 
Da diese Farbe nicht häulig zu gebrauchen ist, so rathe ich, sie 
mit Wasser abgerieben als feines Pulver zu verwahren, auch 
nicht mehr mit Oel anzumachen, als man bedarf, sie aber nicht 
in Blasen zu thun. 
Elfte Leetion. 
Verfahren, den Asphalt oder das Judenpech (Nr. 24) aufzulösen 
und in Blasen aufzubewahren, ohne es zu reihen  
Man nehme einen kleinen irdenen feuerbeständigen Topf, der 
neu und inwendig glasirt ist. In diesen thue man pulverisirtenw 
1) Der Asphalt in Stücken 
auf dem Bruche glänzend sein. 
lTlUSS 
schwarz 
VOII 
Farbe , 
sehr 
trocken 
und
        

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