Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1335739
Siebente 
Lection. 
Neues, 
Segen 
alle 
älteren 
Methoden 
einfacheres 
und 
schnelleres 
Verfahren, 
das 
Ultramarin 
HUS 
dem 
La pis 
Lazuli 
Z ll 
vzieheu. 
Einer meiner Freunde, HerrTöpf f e r, berühmter Landschafts- 
maler zu Genf, hat erst vor einigen Jahren dies Verfahren ent- 
deckt. Es ist ihm vollkommen gelungen, sowie auch mir und 
mehreren unserer Freunde. Mit seiner Genehmigung mache ich 
es öffentlich bekannt. 
Je mehr der Stein blaue Farbetheilchen hat, desto mehr 
Ultramarin gewinnt man. Es ist also vortheilhaft, sich einen 
Stein zu verschaffen, der so blau als möglich ist, denn die Kosten 
des Zerreibens und der Scheidung bei einem an Farbe dürftigen 
Stein sind dieselben, wiebei einem, der sehr ergiebig ist. Zwar 
ist der letztere viel seltener, mithin auch theurer, als der andere, 
allein' bei alle dem ist es doch weniger kostspielig, diesen zu 
nehmen.     
Der, welchen man aus den Minen des nördlichen Russland 
bezieht, ist wohlfeiler, als der, welcher über Italien aus dem 
Orient zu uns kommt, weil seine Bedeutsamkeit dort weniger ge- 
kannt ist. Uebrigens ist er ebenso gut. 
Einleitendes 
Verfahren. 
Man zerschlägt den Stein mit starken Hammerschlägen, bis 
die grössten Stücke nicht mehr so gross als ein Ei sind; je klei- 
ner die Splitter sind, desto besser ist es. 
Bßuvier. Oelnvialerei. 4. AuH. g
        

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