Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1335690
Befestigux 
der 
Glasplatte. 
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Nachdem die sechs Löcher gebohrt, legt man die Glastafel 
an Ort und Stelle, und um zu wissen, 0b sie recht sind, stecke 
man die hölzernen Nagel mit der Seite, wo die Köpfe halb durch- 
geschnitten sind, gegen die Dicke der Glastafel, mit ihren unteren 
Enden ein. Dieses Anpassen muss genau geschehen, damit die 
Glastafel von allen Seiten gefasst ist und sich gar nicht bewegen 
kann. 
erfahren, die Glasplatte so zu befestigen, dass sie 
beim Niederlassen des 'l'isc'hes nicht fallen kann. 
Nachdem die Glasplatte gereinigt, bedeckt man sie mit einer 
grossen starken Pappe, damit sie, einmal befestigt, gegen jeden 
Stoss und zugleich gegen Staub gesichert ist. 
Hierauf, auch wenn das Fussgestell unter dem Tisch ist, 
schnallt man die Glastafel mit den beiden Riemen Z vorn an der 
Tafel fest an. Damit diese Riemen recht straff sind, so schiebt 
man zwischen sie und die Pappe einige flache Stücke Holz, wie 
ein starkes Lineal. Man steckt zwei dazwischen, das eine ober- 
wärts der Glastafel, an die Stelle AB, und das andere unterwärts 
derselben.  
Ist dieses geschehen, so sind die Riemen Z angespannt genug, 
dass das Glas bei dem Niederlassen des Tisches nicht vorwärts 
fallen kann. Alsdann nimmt man die vier eisernen Nägel weg, 
hebt den Tisch mit der linken Hand etwas in die Höhe, macht 
das Fussgestell oben aus den Fugen los und lasst es gegen-sich 
fallen; nun ergreift man den Rand des Tisches mit beiden Hän- 
den und lässt ihn vorsichtig, um ihn nicht fahren zu lassen, nach 
und nach nieder, und fuhrt ihn so mit beiden Händen ohne Er- 
schiitterung, bis er senkrecht gegen die Mauer hängt. 
Verfahren, 
die 
Riemen 
Z 
fest 
machen. 
Ein weiches und zugleich starkes Leder ist zu den Riemen 
erforderlich. An ihrem unteren Ende werden einige Löcher ge- 
Stochen für den Dorn der Schnalle, und beide Riemen sieben bis 
acht Zoll länger als die Tiefe des Tisches gemacht, um zum An- 
fassen so viel übrig zu haben, dass man sie leicht anschnallen 
kann. Das übrig gebliebene Ende steckt man durch einen kleinen
        

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