Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333501
80 
mehr 
noch, 
wenn 
in 
nächster 
Nähe 
eine 
dritte 
auftritt, 
welche 
den 
Dreiklang 
herstellt. 
Auch 
verbessert 
sich 
der 
Eindruck 
augenblicklich, 
WG U11 
1113.11 
der 
einen 
der 
beiden 
betreffenden 
Farben 
ein 
geringeres 
Maass 
VOll 
Lichtsärke 
und 
Intensität 
giebt. 
Die 
A bschwächun g 
der 
Farben 
3.11 
Lichtstärke 
und 
Intensität 
führt 
uns 
auf 
die 
neutralen 
oder 
farben- 
schwachen 
Töne 
überhaupt, 
als 
das 
mächtigste 
Mittel 
(wiederum durch den Gegensatz) 
und wohlthuende Coloristik. 
für 
eine 
ausdrucksvolle 
In 
allen 
bedeutenden 
Werken 
coloristischer 
Natur 
finden 
wir 
sie 
angewendet, 
oftmals 
in 
grosser 
Ausdeh- 
nung. 
nicht 
Das Auge duldet 
auf die Dauer, es 
ein Uebermaass 
ermüdet an dem 
von Farbe 
zu starken 
Reiz. 
Die 
neutralen 
Töne, 
welche 
3.11 
passender 
Stelle 
interveniren, 
geben 
ihm 
118118 
Kraft, 
den 
Glanz 
der 
neben stehenden Farbe 
Zll 
geniessen 
und 
auf sich wirken 
ZU 
lassen ; 
mit 
erneuter 
Freude, 
WQIIII 
auch 
unbewusst, 
kehrt 
GS 
Zll 
den 
farbigen 
Theilen 
des 
Bildes 
zurück. 
Man 
könnte 
die 
neutralen 
Töne 
mit 
dem 
Brod 
V61" 
gleichen, welches wir zu gewürzter Speise geniessen. 
Der milde Geschmack desselben befähigt die Zunge 
immer 
wieder, 
sich 
des 
Wohlgeschmackes 
der 
ersteren 
bewusst 
Zll 
werden. 
YVir 
haben 
bisher von der 
allgemeinen, 
in 
gewissem 
Sinne charakterlosen Harmonie gesprochen, wie sie durch 
den Farbendreiklang in Verbindung mit dem Neutrum
        

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