Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333474
bemerken, dem geübten Auge aber wird nicht ent- 
gehen, dass zwei Formen derselben Gattung, gleichgültig 
0b hell oder dunkel, niemals senkrecht über ein- 
ander stehen. Dunkle Bäume und hell glänzende 
Wolken, ein häuüger, sehr wirksamer Gegensatz, können 
leicht dieselbe Grösse und dieselbe nach oben abgerundete 
Form haben; senkrecht über einander gesetzt aber 
würden sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung schaden, 
ja unbequem und störend auffallen, während seitwärts 
gestellt und in einander greifend sie sich gegenseitig 
unterstützen, Kraft und Licht zu erzeugen. Um den 
Gegenstand zu vollenden und völlig unabsichtlich er- 
scheinen zu lassen, wird es wohlgethan sein, dem Gewölk 
die Strenge der Form 
einem Theil weich in 
zu nehmen, 
deh Aether 
indem man es 
vuerlaufen lässt, 
an 
SO 
dass 
111111 
Bestimmtes 
neben 
und 
unter 
Unbestimmtem 
steht. 
WVas 
llllIl 
die 
farbigen 
Gegensätze 
im 
Allgemeinen 
betrifft, 
SO 
ist eine Forderung, 
Welche 
wir 
ELI] 
stellen, 
sie 
Harmonie. 
Harmonie 
wird 
erreicht 
zunächst 
durch 
eine 
Ver- 
webung des Dreiklangs Gelb, Roth, Blau, und zwar zu 
annähernd gleichen Theilen, gleichgültig ob diese Farben 
rein oder in Zwischenmischungen angewendet Werden. 
Diese Zusammenstellung steigert sich an YVohlklang 
durch Verwendung und Beifügung des Neutrums 'Weiss, 
Schwarz, 
Grau.
        

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