Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333430
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oder was wenigstens nicht ebenso in der Natur 
werden könnte, wie es dort dargestellt ist. 
gedacht 
Stehen 
wir davon 
die geheime Gewalt der Farbe 
entziifern 
Zll 
wollen, 
BS 
wird 
vergebene 
Mühe 
bleiben 
nehmen 
wir 
sie 
vielmehr 
dämkbar 
hin 
als 
ein 
Geschenk 
der 
Natur 
an 
Bevorzugte 
und 
als 
eine 
unversiechbare 
Quelle des reinsten Genusses! 
Ein hohes Interesse hat es 
für 
den 
Künstler, 
den 
Eigenschaften nachzuspüren, welche die Werke der grossen 
Coloristen vor allen übrigen auszeichnen, und aus diesen 
Eigenschaften Gesetze zu folgern, welche ihnen allen, 
wenn. auch noch. so verschleiert, mehr oder weniger ge- 
meinsam 
sein 
müssen. 
Nicht 
entfernt 
aber 
darf 
daran 
gedacht werden, dass die aufgefundenen gemeinsamen 
Eigenschaften etwa dazu führen könnten, einen Ooloristen 
zu bilden. Es lässt sich zwar in der Farbe auch für. 
den mindenBegabten Vieles 
er trotz aller Mühe durch 
erlernen, niemals aber wird 
das Erlernte den Stempel 
der 
Originalität 
erlangen, 
WGIIII 
diese 
ihm 
nicht 
von der 
Natur 
verliehen 
ist. 
JSIIan 
würde 
einen 
grossen 
Irrthum 
begehen, 
anzu- 
nehmen, 
dass 
die 
Anwendung 
vorzugsweise 
intensiver 
Farben ohne Weiteres 
ein glänzendes und eindrucksvolles 
Colorit 
hervorbringe ; 
wenn 
diese 
starken 
Farben 
nicht 
gleichzeitig harmonisch vermittelt sind, so wirken sie bunt 
und charakterlos, statt wohlthuend und coloristisch. An 
und 
für 
sich 
ist 
keine 
Farbe 
künstlerisch 
wirksam ; 
sei
        

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