Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333411
Bemerkungen über Ton und Farbe 
ihrer Anwendung auf Malerei. 
in 
In jedem Werk der Malerei unterscheiden wir In- 
halt, Form und Farbe als seine drei Hauptbestandtheile. 
Je mehr in ihm die Farbe eine hervorragende Rolle 
spielt, nennen wir es coloristisch, im Gegensatz zu den- 
jenigen Werken, welche ihren Hauptwerth der Aus- 
bildung der Form verdanken. 
Farbe ist in der Reihe der Erscheinungen dasjenige 
Element, welches am schnellsten und mit besonderer Ge- 
walt zu unserem Auge spricht und unser Gemüth fesselt. 
In der Malerei sind die YVerke der Coloristen die 
VOII 
den 
meisten 
Menschen 
vorzugsweise 
geliebten 
und 
am wärmsten besprochenen, selbst dann, wenn sie in Be' 
zug auf Inhalt und Form keinenallzu hohen, Rang ein- 
nehmen. Das Streben der meisten modernen Schulen 
geht wesentlich auf Farbe. 
von recht trivialem, wenig 
oft Werken 
Inhalt und 
Wir begegnen 
künstlerischem 
mangelhafter Zeichnung, welche sich trotzdem momentan 
eines grossen Beifalls des Publikums zu erfreuen haben, 
einzig und allein, weil eine glückliche Farbencombination 
in ihnen das Auge wohlthuend berührt. . 
Um wieviel anziehender und nachhaltiger wirken die
        

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