Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333305
T011 
und 
Farbe 
in 
ihrer 
theoretischen 
Bedeutung. 
Ton in seiner Anwendung auf die zeichnenden 
Künste und die Malerei ist ein der Musik entlehnter 
Begriff, der das Verhältniss von Hell zu Dunkel irgend 
eines Gegenstandes oder einer Fläche ausdrückt, abge- 
sehen von jeder Farbe. 
Der Ton als solcher hat also keine Farbe, 
dagegen hat Ton. 
jede Farbe 
Der Kupferstich hat Ton 
dagegen Ton und Farbe. 
ohne Farbe, 
eine Malerei 
Sodann wird Ton auch auf die Farben selbst an- 
gewendet: wir sprechen von blauen, von rothen Tönen, 
oft sogar von dem Gesammtton eines Gemäldes. 
Wenn wir indess beabsichtigen, von den Farben, 
von ihren Eigenschaften und Gegensätzen in Bezug auf 
malerische WVirkung und Harmonie zu sprechen, so müssen 
wir den Unterschied der Begriffe Ton undFarbe von 
einander sondern und in ersterem Sinne festhalten. 
Die Extreme des Tons sind Weiss und Schwarz, 
völliges Licht oder völlige Lichtlosigkeit. Die zwischen
        

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