Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333236
53 
und Cobalt, Light Red und Cobalt, Brown Madder und 
Cobalt hinein. Jeder dieser Töne gewinnt an Zartheit, 
wenn man ihnen eine Kleinigkeit Weiss beimischt. 
Es 
werden 
alsdann 
alle Partien 
des Erdbodens 
ihre 
Localtöne empfangen müssen, die, je weiter nach hinten, 
mehr und mehr einen Ton neutral-violetter Dunkelheit 
in sich tragen. Nur im nahen Vorgrunde treten die 
Farben in ihrer vollen Realität auf. Das Wasser spiegelt den 
entsprechenden Ton der Luft, und wo es bewegt sein soll, 
empfängt es Töne der höher gelegenen Luftregionen. Der 
Wald im Mittelgrunde des Bildes wird, als senkrecht 
stehende Masse, noch tiefer betont werden müssen, als das 
horizontale Erdreich, welches vom Aether einen erhellenden 
Reflex bekommt. (Cobalt und Indigo mit Brown Madder?) 
Die materiell tiefsten Stellen des Bildes liegen in 
den Spalten und senkrechten Flächen des Vorgrundes 
und sind mit dem saftigsten und vollsten Braun wieder- 
zugeben: van Dyck-Brown, Burnt Sienna, Brownl Pink, 
Purpel Madder als Schatten, zu Lichtern von Indian 
Yellow mit Indigo; Indian Yellow 
Indian Yellow mit Indian Red. 
mit 
Burnt 
Sienna, 
Im Zusammenhange mit Obigem über die Vollendung 
eines Aquarellgemäldes mögen hier noch einige Bemer- 
kungen über die Verwendung von Deckfarbe zu diesem 
Zweck Platz finden.  
Es 
dass in 
ist ein altes, ziemlich verbreitetes Vorurtheil, 
guten Aquarellgemälden keine Deckfarbe ange-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.