Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333207
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tung des Ganzen Eintrag thun: die Specialisirung des 
Vorgrundes durch Herausnehmen schärferer Lichter und 
Zusatz stärkerer Schatten; das Zusammenwaschen fleckig 
gebliebener Partien theils mit reinem Wasser, theils 
mit entsprechenden dünnen Farbenlagen; das sorgsame 
Reinigen der Ferne und des Mittelgrundes von allen 
störenden Flecken und Rändern, 
stehen geblieben sind. 
die 
VOD 
der Anlage her 
Man wird leicht erkennen, dass das Grundprincip 
dieser Arbeitsfolge aus dem Bemühen entspringt, das 
Werk in allen Stadien seiner Vollendung in möglichst 
gleichem Grade der Ausbildung zu erhalten. Das Bild, 
welches der Phantasie vorgeschwebt hat, noch ehe ein 
Pinselstrich daran 
durch vorzeitige 
schwächt werden; 
geschehen, soll so Wenig als möglich 
Ausbildung der Einzelheiten abge- 
ein gleichmässiges Fortschreiten in 
allen Theilen soll das Gefühl für die Totalwirkung frisch 
erhalten und keinen Augenblick der Ermattung oder des 
mechanischen Fortarbeitens aufkommen lassen. 
Schon 
die 
erste 
Anlage 
sondert 
die 
grossen 
Gegen- 
Sätze von einander; der zweite Zustand giebt allen Theilen 
ihre Loealfarbe; der dritte bringt die silhouettenhaften 
Massen zu voller Verständlichkeit; der vierte gleicht die 
Mängel und Rohheiten aus. Selbstverständlichiwird man 
diese Zustände nicht pedantisch von einander trennen 
können; unwillkürlich wird, aus technischen Rücksichten, 
der eine in den anderen greifen.
        

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