Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333196
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Hierauf gebe man den Häusern ihre Schatten mit einem 
Neutralton von Cobalt und Light Red, etwa in halber 
Kraft 
der 
Wirklichkeit, 
nur 
um 
sie 
zunächst 
auf 
ihren 
Plätzen 
 als 
Dinge 
zeigen. 
Das 
Nächste 
werden 
die 
Bäume 
sein. 
Jeden 
derselben 
lege man in seinem Local- 
ton 
311 
und, 
beginne 
hierbei mit dem vordersten. 
Sodann 
setze man mit einem neutralen Grau den beabsichtigten 
Wolkenschatten in den Mittelgrund und verwasche ihn da, 
WO 
sich 
weich 
verlieren 
soll. 
Durch 
diese 
wenigen Lagen 
wird man eine Idee der 
Erscheinung 
des Ganzen 
erreicht 
haben ; 
die Luft ist von- 
der 
Erde 
gesondert, 
Bäume 
und 
Häuser 
stehen, 
die 
dunkle Masse ist von der hellen getrennt. Es beginnt 
nun das genauere Coloriren der einzelnen Terrainpartien, 
von der (luftigen Ferne bis zum Vorgrund und umgekehrt. 
Die 
Gebäude 
bekommen 
ihre 
Localfarbe, 
das 
Vieh 
auf 
dem 
Anger 
Farbe 
und 
Schatten, 
die 
Bäume 
Mittelton 
und Kernschatten, 
der Teich 
den entsprechenden Luftton 
und 
die 
Spiegelung 
der 
am 
Rande 
stehenden 
Gegen- 
Stände. 
Nachdem 
dies 
bewirkt, 
wird 
sich 
ZGig 9117 
0b 
die 
Luft 
ausreichende Kraft 
hat, 
oder 
0b 
man durch Zusatz 
Blau 
im 
Aether 
oder 
durch 
stärkergn 
Schatten 
in 
den 
Wolken 
ihre 
Plastik 
Zll 
erhöhen 
hat. 
Die 
111111. 
folgende 
Arbeit 
ist 
das 
eigentliche Fertig- 
machen, 
das 
Ausgleichen 
und Beseitigen 
aller 
unnützen, 
noch stehengebliebenen Lichtflecke, 
S c h m i d t, Aquarell-Malerei. 8. Auü. 
die 
der ruhigen Hal- 
4
        

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