Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333187
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Vortheil in der zweiten Art zu behandeln sein. 
Beispiele mögen den fortschreitenden Gang eines 
rellbildes veranschaulichen. 
Einige 
Aqua- 
Die Aufgabe sei eine ländliche Idylle einfachster 
Art. Auf einem flachen grünen Anger erhebt sich zur 
Rechten des Bildes im nahen Mittelgrunde ein ländliches 
Gehöft; mehrere hohe Bäume beschatten einen Theil 
des 
vorderen 
Hauses ; 
unmittelbar 
daran 
schliesst 
sich 
der fernere Mittelgrund, bestehend aus Feld und Wiese 
mit Gesträuchen, in der Ferne geschlossen von einem 
(luftigen Höhenzug, der an mehreren Stellen von fernen 
Zur Linken im Vorgrund 
Ufer; zwischen ihm und 
Bäumen durchschnitten wird. 
liegt ein Teich mit schilügem 
dem 
Gehöft 
Weiden 
einige Kühe 
oder Schafe. 
Die 
Luft 
ist theils mit Gewölk bedeckt, Welches 
bis zur Ferne in Schatten legt, während 
den Mittelgrund 
Gehöft und Vor- 
grund 
VOII 
der 
Sonne 
beschienen 
sind. 
Nachdem 
aber bestimmt 
die ganze Situation mit Bleistift leicht 
entworfen ist, beginne man mit der Luft 
und vollende dieselbe so gut als möglich. Während die 
verschiedenen Lagen derselben trocknen, lege man über 
das ganze Terrain und die Gebäude (mit Auslassung 
der hellsten Lichter in letzteren) einen gemeinsamen Ton 
von Sepia, Light Red und Cobalt, der etwa die Kraft 
der 
Lichter 
des 
Termins 
hat ; 
nach 
der 
Ferne 
Zll 
VET- 
wasche man ihn ein wenig. Es wird dadurch 
die Sonderung des Stofflichen von der Luft 
zunächst 
erreicht.
        

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