Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333134
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Wirklichkeit 
zunächst, 
ihr 
auch 
3.111 
ähnlichsten 
sind 
311 
Kraft und Farbe, jedoch beide nicht völlig erreichen. 
Wenn auf diese Weise die leicht bewegte Spiegelung 
hergestellt ist, wird man die Luftlichter, welche durch, 
Wind oder sonstige Bewegung der Oberfläche an einzel- 
nen Stellen als helle Streifen hervortreten, am besten 
mit dem Tuch herausnehmen und mit dem entsprechenden 
Luftton coloriren. 
Der Grundcharakter dieser Lichter ist 
die horizontale Linie, die sich in leisen perspectivischen 
Verschiebungen über die Theile -der Spiegelung hinzieht, 
welche man für die malerische Wirkung dafür am geeig- 
netsten hält. An einigen Stellen werden sie scharf hervor- 
treten, an anderen zart und unmerklich in den Grundton 
verschwinden müssen. Schilfpartien des nächsten Vor- 
grundes, die nicht als Masse, sondern als einzelne Halme 
wirken sollen, werden am besten zuletzt mit Farbe ein- 
mit dem Tuch heraus- 
gesetzt, ihre hellen Theile danach mit dem Tu 
genommen und colorirt. 
Auf heftig fliessendem Wasser nehmen 
lichter statt des streitigen Liniencharakters 
die Luft- 
mehr die 
Form 
der 
sich 
VOI" 
einander 
herschiebenden 
Wellen 
Ein 
immer 
erneutes 
Naturstudium 
ist 
nöthigv 
um 
den- 
selben 
die 
leichte 
rinnende Bewegung 
zu geben, 
und der 
Typus ihrer Form wird sich wesentlich danach richten, 
ob das YVasser entgegen, abwärts oder seitwärts fliesst. 
Bei stark bewegten Gewässern oder Wasserfällen, wo 
sich Schaummassen bilden, thut man wohl, letztere in
        

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