Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333070
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welches 
3.11 
den 
tiefsten 
Stellen 
mit 
einem 
braunen 
Ton (Brown Madder 
werden kann. 
oder 
Van 
Dyck 
Brown) 
gesteigert 
Was nun die Durehbildung des eigentlichen Vor- 
grundes betriift, so tritt mehr und mehr die Forderung 
der speciellen Kenntniss aller der Dinge auf, die den- 
selben bilden. Während für Ferne und Mittelgrund 
oft ein lebendiges Naturgefühl ausreicht, verlangt der 
Vorgrund neben diesem noch eine gründliche Wissen- 
schaft. Hier ist es, wo sich der durchgebildete Künstler 
am 
meisten 
zeigt. 
Jeder 
Gegenstand 
IIIHSS 
plastisch, 
organisch 
und 
greifbar 
sein, 
und 
doch 
darf 
der 
Ueber- 
gang, 
WO 
sich 
das 
Allgemeine 
zum 
Speciellen 
gestaltet, 
nicht_ 
besonders 
bemerkt werden. 
In 
demselben Maasse, 
wie der Luftton, 
iminer mehr von 
in der Ferne beginnend, nach vorn 
seiner Körperlosigkeit verliert und in 
den wirklichen Localton übergeht, steigert sich auch die 
Deutlichkeit der eigentlichen Formation der Gegenstände 
bis zur Greifbarkeit. Demgemäss muss auch die Technik 
des Vorgrundes eine andere werden; sie muss loser, gleich- 
sam poröser werden, so dass sie jeden Gegenstand je 
nach der Beschaifenheit seiner Oberiiäche charakterisirt. 
Nehmen wir 
als 
einfachstes Beispiel ein flaches, 
kie- 
siges 
Terrain. 
In 
der 
Ferne 
erscheint 
GS 
uns 
als 
ein 
geschlossener 
glatter 
TOD: 
im 
Mittelgrunde 
bemerken 
wir 
seine Rauhheit, 
und 
in 
nächster Nähe treten die ein- 
zelnen 
Unebenheiten, 
Steine 
und 
Steinchen, 
3.118 
denen
        

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