Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333001
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troifen 
ist. 
Seine Lüfte 
sind meistens aus 
Silb ergrau ge- 
stimmt, welches er in den feinsten Combinationen und Ab- 
stufungen zu seinem Zwecke verwendet, 
nämlich dem Grün 
der 
Landschaft 
und 
dem 
starkfarbigen 
Fell 
der 
Thiere 
den 
höchsten 
realen 
Glanz 
Zll 
geben. 
Diese 
hervor- 
stechende 
Eigenschaft 
seiner 
Bilder , 
eine 
leuchtende 
Realität ohne Rohheit, 
ist für alle Künstler von höchstem 
Interesse. 
Begreiflicher 
Weise 
hat 
einen 
Schwarm 
von N achahmern 
Grau und Grün 
hervorgerufen, die ihr einziges Heil in 
suchen, sich aber selten über die ge- 
wöhnlichste Prosa erheben, weil ihnen eben die Ursprüng- 
lichkeit 
ihres 
Vorbildes 
abgeht. 
Es 
bleiben 
111111 
noch 
die 
Mondnächte 
erwähnen. 
Als 
künstlerischer 
Vorwurf 
steht 
der Mondschein 
sicher- 
lieh 
hoch, 
sein 
Wesen 
ist 
Stimmung ; 
über 
seine 
Auf- 
fassung lässt sich aber wenig sagen, sie beruht eben auf 
eigener innerer Empfindung. Technisch wird man wohl- 
thun, zur Erreichung der nothwendigen Tiefe der Luft 
sich 
nicht 
mehr 
des 
Cobalts 
bedienen, 
sondern 
den 
Indigo und Ivory Black an seine Stelle zu setzen. Dünne 
Lasuren von Freneh Blue werden dem grünlichen Ton 
des 
Indigo, 
WO 
derselbe 
nicht 
erwünscht 
ist, 
mit 
Erfolg 
entgegenwirken. 
Als practische Regel ist auch hier wieder hervorzu- 
heben, dass man, mit leichten Tönen beginnend, erst all- 
mählich in die Tiefe 
welche Kraft man im 
geht und stets im 
Vordergrund nöthig 
Auge behält, 
hat, um die
        

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