Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332999
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Mischung von Cobalt oder Indigo, Sepia und Brown Madder 
in verschiedenen Abstufungen herstellen. 
Das Gewölk zeigt sich in denselben an den hellsten 
Stellen in reinem Weiss, d. h. in dem Papierton. Tiefer 
Schwebende Wolken werden wieder mit einem Ton von 
Sepia, Brown Madder und Indigo zu' geben sein 
Ihre Schattentöne aus Brown Madder und Cobalt. 
und 
Die 
wärmeren Töne am Horizont sind mit 
Light Red und Indian Red herzustellen. 
Yellow 
Ochre, 
In 
HIISGTGID 
nordischen 
Klima 
spielt 
die 
graue 
und 
Weisse Luft für die Landschafts-Malerei eine grcsse Rolle. 
Das viel und mannigfaltig abgestufte Grün steht zu keinem 
anderen Farben-Gegensatz so harmonisch, als zu Grau 
und Weiss. Ein bedeckter feuchter Tag am schilügen 
Ufer eines Sees mit dunklen Wclkenschatten über einem 
und dem 
anderen Theil der Scene 
ist ein Thema, 
welches 
unendlich mannigfaltig bearbeitet werden kann und immer 
Wieder unser innerstes Gemüth ansprechen wird. Diesen 
Gegensatz zu Grau und Grün hat schon Ruysdael auf 
das Eminenteste ausgebildet. Seine schwarzgrünen Eichen 
erheben sich mit heroischer Kraft in die Atlastöne der 
Luft, und seine weissschäumenden Wasserfälle sind aus 
demselben Harmoniegefühl entsprungen. 
Es sei gestattet, an dieser Stelle Troyon zu nennen, 
einen unlängst verstorbenen Meister in Paris, der in 
seinen Thierstücken mit grosser landschaftlicherUmgebimg 
311 Glanz und Zartheit der Farbenwirkung noch unüber-
        

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