Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332966
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er nimmt verhältnissmässig nur einen sehr kleinen Raum 
ein, steigert sich abwärts nach stärkerem Gelb, Orange 
und 
Purpur, 
verliert 
sich dagegen 
aufwärts durch Apfel- 
grün 
nach 
Perlgrau. 
Ohne 
besondere Schwierigkeit 
kann 
man 
in 
eine 
SO 
einiges Gewölk bringen, sobald sich das- 
Theilen als dunklerer Ton auf dem da.- 
gestimmte Luft 
selbe in allen 
hinter liegenden Aether absetzen soll. 
Als Lichtton wird 
Light 
Red 
und 
Yellow 
Ochre , 
Light 
Red 
und 
Rose 
Madder dienen, je nach 
Schattenton Cobalt mit 
der Lage der Wolken, und als 
Light Red oder Rose Madder. 
Ist 
das 
Gewölk 
sehr 
verschwimm end 
gedacht, 
S0 
thut 
man 
und, 
den ganzen Aether mit Wasser zu passiren 
dasselbe abgedampft ist, den Lichtton einzu- 
gut: 
wenn 
setzen, 
der 
sich 
dann 
auf 
das 
Zarteste 
verziehen 
lässt. 
Die 
Schatten 
sind 
besser 
in' s 
Trockene 
setzen 
und 
3,11 
einigen 
Stellen 
Zll 
verwaschen. 
Leichte, 
helle 
YVölkchen 
im 
oberen 
Theil 
der 
Luft 
sind 
durch 
Herauswaschen 
Zll 
erzeugen; 
man 
zeichnet 
dieselben 
mit 
reinem 
Wasser, 
trocknet 
die 
genässten 
Stellen 
mit 
feinem 
Löschpapier 
sorgsam 
ab 
und 
reibt 
alsdann 
mit 
Brodkrume 
leicht 
darüber 
hin. 
Die 
auf 
diese 
Weise 
hell 
gewordenen Flecken 
colo- 
rirt 
man 
mit 
einem 
entsprechenden Ton, 
doch muss 
man 
hierbei 
vorsichtig 
die 
Oontouren 
inne 
halten, 
um 
nicht 
dunklere 
Ränder 
erzeugen. 
Bei WVeitem 
schwieriger 
wird 
eine Abendluft, 
W GIIII
        

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