Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332776
wenn 
man 
eine 
zweite Lage 
über 
die 
erste bringt, 
gäflz. 
lieh 
fort. 
Der zuerst genannte Umstand des schnelleren Trock- 
116118 
der 
Farbe 
bringt 
noch 
den 
anderen 
Vortheil 
mit 
sich, dass man die Arbeit in jedem Augenblicke ab- 
brechen und wieder aufnehmen kann, ohne ihrem tech- 
nischen Zusammenhange zu schaden, während es bei der 
Oelfarbe oft eine unabweisliche Forderung ist, ein 
wisses Quantum Zeit vor sich zu haben, um eine 
ge- 
8,118 
weichen 
Uebergängen 
bestehende 
Partie 
des 
Bildes 
113.88 
in 
nass fertig machen zu können. 
Auch für den zeichnerischen 
Theil 
der 
Arbeit, 
für 
die sorgsame Ausbildung der Form bietet die Aquarell- 
farbe Vortheile dar. S0 lange man sich in kleinen 
Dimensionen 
bewegt, 
giebt 
der 
Wasserfarbenpinsel 
die 
Präcision 
der Zeichnung 
ungleich 
leichter 
und 
schneller 
wieder, 
als 
dies 
die 
consistente 
Oelfarbe 
gestattet ; 
sonders 
fühlbar 
ist 
dieser Vortheil 
bei allen Architectur- 
Darstellungen, 
beim 
Portrait 
in 
kleinen 
Verhältnissen 
und 
in 
Blumenstücken. 
Auch 
mag 
hier 
noch 
eine 
Bequemlichkeit 
erwähnt 
Werden, 
welche 
dem 
in 
freier 
Natur 
"studirenden 
Land- 
schaftsmaler 
besonders 
Zll 
Statten 
kommt ; 
ES 
ist 
die 
Geringfügigkeit 
der 
Geräthschaften 
und 
ihre 
leichte 
Tragbarkeit. 
Höher aber, als diese 
äusserlicher Natur, ist der 
erleichternden "Eigenschaften 
Umstand anzuschlagen, dass
        

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