Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332766
zwar nicht nur in ausgeführten 
nachdem die technischen Mittel 
Werken, sondern jetzt, 
so trefflich ausgebildet 
sind, auch beim Studium des Künstlers vor der Natur. 
Wenn nun Licht und Luft besonders leicht und glänzend 
in der Aquarell-Malerei hergestellt werden können, so 
ist es erklärlich, dass das neblige und wolkige England 
diese Technik mehr als die Binnenländer ausgebildet hat, 
zumal die englischen Landschafts-Maler mit Vorliebe 
Scenerien aus ihrem eigenen Lande darstellen. 
Aber auch das Portrait und die Genre-Malerei, so 
lange sie sich nicht über eine gewisse Grrösse erheben, 
finden in der Aquarell-Malerei eine liebenswürdige und 
nicht besonders schwierige Darstellungsweise, und für 
die Blumen-Malerei, welche die Anforderung an Farben- 
pracht, Glanz und Licht auf's Höchste steigert, dürfte 
schwerlich eine zweckmässigere Manier gefunden werden. 
Was die speciellen technischen Vortheile der Aqua- 
rell-Malerei betrifft, so sind diese mannigfacher Art. 
Einer der wesentlichsten ist: Schnelligkeit der Arbeit. 
Während in der Oeimalerei das langsame aber noth- 
wendige Austrocknen der Farbe, ehe man zu weiterer 
Vollendung vorschreiten kann, einen lästigen Aufenthalt 
giebt, geschieht dies bei der Wasserfarbe so schnell, 
dass man nach kurzen Pausen die Arbeit ungehindert 
fortsetzen 
kann. 
Ferner 
werden der 
fällt das lästige Einschlagen und Blind- 
Farbe, wie es in Oel unaushleiblich ist,
        

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