Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Aquarell-Malerei
Person:
Schmidt, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332488
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332741
Manier 
auszeichnet. 
Man 
kann 
mit 
Recht 
sagen; 
abge- 
rungell  
denn 
währen d 
sie 
der 
auf 
einen 
Seite 
eine An- 
zahl liebenswürdiger Eigenschaften besitzt, 
denen sie eben 
diesen hervorragenden Platz verdankt, ist sie andererseits 
ein widerspenstiges Wesen mit tückischen Launen, die 
ihr abgelernt werden müssen, um in ein freundschaftliches 
Verhältniss 
ihr 
treten. 
In England ist die Aquarell-Malerei ausserordentlich 
verbreitet 
und 
begehrt. 
London 
besitzt 
zwei 
grossla 
Künstlergesellschaften (Society of British artists in water 
colours), deren Mitglieder fast aussehliesslich in dieser 
Manier arbeiten und jährlich mehrere Ausstellungen 
ihrer 
Werke 
veranstalten. 
Es 
gehört 
in 
England 
zur 
guten Erziehung der Frauen, einigennaassen mit der 
Technik der Aquarell-Malerei vertraut zu sein. Selten 
wird man einen gebildeten Engländer finden, der ohne 
Erfahrung darin wäre; mindestens kennt Jung und 
die Namen der Werke der ausgezeichneten Meister, 
alle 
Alt 
wie 
Forster, 
Fielding, 
Harding, 
Stanüeld, 
Bonnington, 
Penley efic. 
Es ist 
eine 
interessante Frage, 
warum es gepade die 
Engländer sein mussten, welche der Aquarell-Malerei 
diesen hohen Grad von Vollkommenheit gaben. Es ist 
nicht 
unwahrscheinlich, 
dass 
die 
natürliche 
Beschaffen- 
heit 
hat, 
jenes Landes wesentlich zu der Vorliebe beigetragen 
welche seinen Bewohnern für sie inne Wohnt. Vom 
Meere umflossen, stets von einem reichen atmosphärischen
        

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