Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beitrag zur Geschichte der Maltechniken
Person:
Cremer, Franz Gerhard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1380108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1380353
Anhang. 
 Das-Seite v7 bezeichnete Verfahren, das Kuppel- 
giodell herzustellem. ist folgendes. Das durch den vertikalen 
urchschnitt der Kuppel oder der Konche zur Anschauung ge- 
brachte Profil der inneren Wandung, bis zu den diese ab- 
schliessenden, begrenzenden architectonischen Gliedern schneide 
man in Zinkblech aus.  Da man diesen Ausschnitt nachher 
um einen Mittelpunkt im Kreise oder Halbkreise sicher, ohne 
Schwanken zu führen hat, so empfiehlt es sich, das Blech so 
gross zu nehmen, dass oberhalb des gedachten Profiles  vom 
Scheitelpunkte desselben an gerechnet  noch etwa 10 bis 
15 Centimeter anfragen. Das aufragende Zinkblech lässt man 
um 1112-2 Centimeter vorspringen. Diesen vorragenden Streifen 
hat man zu einer Oese umzubiegen, durch die man eine eiserne, 
runde Gardinenruthe steckt, um welche sich die Patrone gleich 
einer Wetterfahne im Kreise drehen lässt. Diese Ruthe nun 
befestigt man lotrecht auf einem beliebigen, "feststehenden Gegen- 
stand, welcher eine horizontale obere Fläche hat. Nun umhaut 
man die aufragende Eisenstange  nur nicht bis ganz dicht 
an das Profil heran  laeliebig mit Stein- und Holzstücken, 
welche man vermittelst Gyps zum festen Kerne vereinigt. 
Hat man auf diese Weise einen convex geformten Kern gestaltet, 
dann bewirft man denselben mit Gyps und zieht darauf beständig 
die Blechschablone im Kreise herum  hier das Zuviel ab- 
streifend, dort, wo sich hinwiederum Lücken zeigen, neuen Gyps 
auftragend  anwerfend. Mit geringer Mühe verfertigt man so 
kostenlos eine Patrize für das gewünschte Kuppelmodell. 
        

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