Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1326484
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Italien. 
Grunde ein schäkerndes Amorettenpaar, die Figuren sind lebens- 
gross; das Bildnis eines vornehmen lNIannes mit ergrauendem Bart, 
ohne besondere Gründe Malatesta Baglione genannt, den Hinter- 
grund bildet ein langer Gang mit steingetäfeltem Boden (Nr. 343); 
das Selbstbildnis des Künstlers, als Jüngling mit unbedecktem 
Haupte, in dunklem, mit Pelz verbrämtem Kleide in einem Zimmer 
stehend (Nr. 344); ein männliches Bildnis in schwarzer Kleidung, 
im Hintergrunde ein weiblicher Torso auf zusammensinkendem 
Pferde (Nr. 345); und das Bildnis eines Jünglinge, in schwarzer 
Kleidung, auf dunklem Hintergrunds (Nr. 346). Das Museum in 
Kassel hat aus der Schule des Meisters die Verlobung der heiligen 
Katharina mit dem Christusknaben (Nr. 522): Maria sitzt vor 
einem Arkadenbau, auf ihrem Schosse das Kind, im Begriff, der 
knieenden Heiligen den Ring an die Rechte zu stecken, hinter ihr 
vier musizierende Engel, weiter zurück. Joseph. Im Museum zu 
Leipzig eine Kopie nach dem bogenschnitzenden Amor in der 
kaiserlichen Galerie in Wien (Nr. 145); im Museum zu Hannover 
ebenfalls eine Kopie nach Parmeggianino, eine Madonna mit dem 
Kinde (Nr. 381). Angeblich von ihm in der Galerie zu Augs- 
burg, Maria im Zimmer sitzend, in der Rechten eine weisse 
Rose, mit 'der Linken den Fuss des vorihr liegenden Kindes 
fassend, während im Hintergrunde ein weissgekleideter junger 
Mönch steht; das Bild stammt vermutlich von einem modernen 
Künstler (Nr. 338). Im Ferdinandeum zu Innsbruck eine Kopie 
nach Parmeggianino, eine Madonna mit dem Kinde, welches den 
kleinen Johannes küsst (Nr. 563). In der Sammlung zu Lülizschena 
von demselben Christus und Johannes als Kinder im Brustbildchen 
(Nr. 267). Niccolö deZF Abbatc, geboren zu Modena um 1512, ge- 
storben 1571 zu Fontainebleau, entwickelt unter dem Einflusse 
Correggios und Giulio Romanos, war seit 1552 der Gehilfe 
Primaticcios. Von Abbate hat die Galerie in Dresden die Hin- 
richtung der Apostel Petrus und Paulus (Nr. 165), aus der italie- 
nischen Zeit des Meisters; der Henker und Paulus sind aus 
einem Gemälde Correggios, die Glorie der oben thronenden Jung- 
frau aus einem Werke Pordenones entlehnt. In der kaiserlichen 
Galerie in Wien eine ihm mit Wahrscheinlichkeit zugeschriebene 
thronende Maria mit dem Kinde (Nr. 17), daneben der heilige 
Georg und der heilige Geminianus, vor dem ein nackter Knabe 
das Modell einer Stadt in die Höhe hält. Von einem modene- 
sisohen Meister, um 1520, besitzt das Museum in Berlin die 
Darstellung Christi im Tempel (Nr. 114). Giorgio Gandini ge- 
nannt del Graue, gestorben 1538, ein Schüler des Correggio, ge- 
hört zur Mailandischen Schule. Die grossherzogliche Sammlung 
in Oldenburg hat von ihm die büssende Magdalena, gegen
        

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