Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1326452
VOD 
Schule 
Parma, 
16. Jahrhundert. 
79 
Ursprungs. Ebendort die Verlobung der heiligen Katharina, 
Kniestück in reicher Landschaft, rechts hinter der heiligen Katha- 
rina blickt der heilige Sebastian herüber (Nr. 157), Kopie nach 
dem Original im Louvre; dann die Madonna della Cesta (Nr. 156): 
Maria auf dem Boden unter Bäumen und altem Gemäuer sitzend, 
halt den Jesusknaben vor sich auf dem Schosse, links vorn ein 
Korb mit einer Schere, rechts im ltlittelgrunde der heilige Joseph 
an der Hobelbank, Kopie nach dem Original in der National- 
galerie in London. Die Galerie in Dresden hat noch eine 
heilige Margareta in Halbfigur, aus der Schule des Correggio 
(Nr. 158). Die kaiserliche Galerie in Wien enthält von Correggio 
das berühmte Bild "Jupiter und Jo" (Nr. 160): Jo sitzt auf einem 
von bräuulichem Moose überwachsenen Steine, vom Rücken ge- 
sehen, der Kopf stark zurückgebeugt und zur Seite gewendet, 
eine dunkle Wolke senkt sich hernieder, und Jupiter, bis auf Haupt 
und Hand in der Wolke verborgen, umarmt und küsst die Jo, 
die Landschaft ist in Nebel gehüllt. Ebendort von Correggio: 
Ganymed, von dem Adler getragen, in der klaren blauen Luft 
schwebend, unter dem schwebenden Paare ist der Hund sichtbar, 
der seinem Herrn nachbellt (Nr. 161); der heilige Sebastian, ein 
Jüngling mit reichem Lockenhaar, einen Pfeil in der Hand haltend, 
der Hintergrund ist dunkel (Nr. 162); das Bild wird nicht zweifel- 
los dem Correggio zugeteilt; der kreuztragende Christus, die 
Dornenkrone auf dem Haupte, als lebensgrosses Brustbild (Nr. 163), 
wird ebenfalls in seiner Echtheit bezweifelt. Ebendort ein Schul- 
bild Correggios, Maria Magdalena, mit zurückgelegtem Haupte 
nach oben blickend, ein Engel hinter ihr halt ein Balsamgefass 
(Nr. 164); und Maria mit dem Kinde, das im Begriff ist, mit der 
Rechten eine Rose zu pflücken, vielleicht von Rondanini her- 
rührend (Nr. 165). Ebenfalls in der kaiserlichen Galerie in Wien 
an Kopien nach Correggio: Maria mit dem schlafenden Kinde 
unter Palmen ruhend, ein Engel schwebt" in der Luft (Nr. 166), 
nach dem Original der sogenannten Zingara in Neapel; Maria mit 
dem Kinde und dem kleinen Johannes, auf dunklem Hintergrunde 
(Nr. 167), Kopie nach dem Original in der Esterhazy-Landesgalerie 
in Budapest. Das Museum in Berlin hat von Correggio Leda 
und Jupiter als Schwan (Nr. 218): in reicher Waldlandschaft sitzt 
Leda unter einem Baum mit dem Schwan im Schosse, im Mittel- 
grunde rechts zwei ihrer Begleiterinnen im Bade, hinter Leda, 
zwei Dienerinnen, links Amor, die Lyra spielend, und zwei musi- 
zierende Liebesgötter; der vernichtete Kopf der Leda ist durch 
Schlesinger ersetzt. Ebendort eine Kopie nach Oorreggios Jo und 
Jupiter (Nr. 216), nach dem Original der kaiserlichen Galerie in 
Wien; der ebenfalls vernichtete Kopf der Jo wurde in Paris
        

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