Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1326331
Schule, 
Römische 
Jahrhundert. 
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Madonna della Sedia im Palazzo Pitti zu Florenz (Nr. 212); in 
der Sammlung des Kunstvereins zu Bremen eine Kopie der 
Madonna di Tempi in München; eine Kopie der Madonna. del 
Granduca im Palazzo Pitti zu Florenz, und eine Kopie der 
Madonna del cardellino in der Tribuna der Uffizien zu Florenz 
(Nr. 9-11); im Rudoliinum zu Prag an Kopien nach Baffael: 
die Madonna del Passeggio nach dem Originale in der Bridge- 
water Galerie in London; Abraham empfängt vor der Thür seiner 
Hütte knieend die drei Engel, nach dem Fresko in den Loggien 
des Vatikans; Lot zieht mit seinen Töchtern aus Sodom, nach 
dem Fresko in den Loggien des Vatikans (Nr. 605-607); im 
Museum zu Basel eine Kopie nach der Johanna von Aragonien 
im Louvre zu Paris (Nr. 165); in der Harrachschen Galerie in 
Wien eine Gruppe tanzender nackter Kinder nach Raffael (Nr. 135); 
in der Sammlung zu Lützschena eine Wiederholung des Porträts 
der Johanns von Aragonien (Nr. 154) und eine Kopie der Madonna 
mit der Nelke (Nr. 241). 
Zur Römischen Schule sind auch einige Nachahmer Michel- 
angelos zu zählen, zu denen Marccllo Venusti (1515 bis gegen 1579) 
gehört; er war Gehilfe des Michelangelo und hauptsächlich zu Rom 
thätig. Angeblich von ihm ist die Kreuztragung Christi im 
Museum zu Kassel (Nr. 503): Christus ist unter der Last des 
Kreuzes zusammengebrochen, links kniet die heilige Veronika mit 
dem Schweisstuch, rechts Maria von drei heiligen Frauen um- 
geben. Von demselben im Museum zu Leipzig eine heilige 
Familie (Nr. 271): Maria auf einer Bank sitzend, hält das schlum- 
mernde Christuskind auf dem Schosse, hinter ihr Joseph, zur 
Seite der kleine Johannes. Sebastiamo Luciawui, genannt del 
Piombo, geboren zu Venedig um 1485, gestorben zu Rom 1547, 
anfangs Schüler Giov. Bellinis und Giorgiones in Venedig, später in 
Rom im engsten Anschluss an Michelangelo weiter entwickelt. 
Von Sebastiano besitzt die kaiserl. Galerie in Wien ein Bildnis 
des Kardinals Pucci, im roten Ornat, auf dunklem Grunde (Nr. 352). 
Eine Kreuztragung in der Galerie zu Dresden (Nr. 102) darf 
wohl nur als eine Kopie nach Seb. del Piombo gelten. Das 
Museum in Berlin hat von ihm ein männliches Bildnis mit langem, 
grauem Vollbart, auf grünlich grauem Grunde (Nr. 234); die Be- 
weinung Christi (Nr. 237): der Leichnam wird von Joseph von 
Arimathia gehalten, während Magdalena die Hand Christi zum 
Munde führt, auf dunklem Grunde; das Bildnis eines Edelmannes 
in der Rittertracht des Calatrava-Ordens, auf grünem Grunde 
(Nr. 259A); und das Bildnis einer jungen Römerin, in reicher 
Kleidung, in der Linken ein Körbchen mit Früchten (Nr. 259B). 
In der Art des Sebastiano erscheint das überlebensgrosse Brust- 
5a:
        

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