Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332262
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England. 
Einwirkung. Von den Bildern der vorgenannten Meister ist 
übrigens in deutschen Galerien fast nichts zu finden. Auch die 
grossen englischen Aquarellisten, von denen Tim Girtin der erste 
ist, sind bei uns nicht vertreten, ebensowenig wie Cozen, ein 
zweiter grosser Meister in Aquarelllandschaften, und Sir John 
Crome, das Haupt der sogenannten Norwichschule, Realist im 
Sinne der Holländer des 17. Jahrhunderts und einer der besten 
englischen Landschaften  Enoch Seemann, geboren 1694 zu 
Danzig, kam jung mit seinem Vater Isaak Seemann nach London, 
wo er ausgebildet wurde; er starb daselbst 1744. In der Dres- 
dener Galerie beiiudet sich von Seemann ein Selbstbildnis des 
Künstlers, Brustbild von 1716 (Nr. 798B); im Museum zu Hanno- 
ver von ihm ein angebliches Bildnis des Generals Bisset in 
rotem Sammetrock und Brustharnisch, lebensgrosses Kniestück 
(Nr. 497". Sir Joshua Reynolds, geboren zu Plymton in Devon- 
shire 1723, gestorben zu London 1792, seit 1740 Schüler des 
Thomas Hudson in London, war anfangs in Plymouth Dock thätig, 
später in London, 1749-1752 in Italien, 1781 in den Nieder- 
landen. Von ihm besitzt die Galerie in Dresden ein männliches 
Bildnis, lebensgrosse Halbfigur, vor bewölktem Himmel stehend 
(Nr. 7980); in der Czerninschen Galerie zu Wien das Bildnis 
des Generals Abercrombie (Nr. 280); im Museum zu Darmstadt 
das Bildnis der Architekten Paine, Vater und Sohn, grau in grau 
gemalte halbe Figuren (Nr. 506). Die Pinakothek in München 
besitzt eine abendliche Herbstlandschaft, von einem englischen 
Meister um 1780 (Nr. 1378). 
Von Meistern des 19. Jahrhunderts" findet sich ver- 
hältnismässig noch das meiste in der Neuen Pinakothek zu 
München. Sir Thomas Lawrence, berühmter englischer Bildnis- 
maler, geboren 1769 zu Bristol, gestorben 1830 zu London, ist 
im Museum zu Hannover durch zwei Porträts vertreten: Pitt, 
neben seinem Arbeitstische stehend; und Viscount Oanterbury, 
lebensgrosse Halbfigur, bezeichnet 1811 (Nr. 110 und 111); eben- 
dort eine Kopie nach Lawrence, das Bildnis des Lord Eldon, in 
ganzer lebensgrosser Figur, sitzend (Nr. 112). Von David Wilkie, 
geboren 1785 in Cults-"Fifeshire in Schottland, gestorben 1841 
vor Malta, befindet sich in der Neuen Pinakothek zu München 
eine Testamentseröffnung (Nr. 215). Im Museum zu Hannover 
von Amelia Lang, Landschaftsmalerin, in der ersten Hälfte des 
19. Jahrhunderts thätig, eine Gebirgslandschaft mit Windmühle 
(Nr. 118). In der Kunsthalle zu Hamburg von J. William 
Bottomley, geboren zu Hamburg 1816, ein ruhender Hirt mit 
Ziegen, gemalt in Rom 1845 (Nr. 278); und ein "Morgen in Wales" 
(Nr. 279). In der Neuen Pinakothek zu München befinden sich:
        

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