Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1332219
Meister des 
Jahrhunderts. 
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von vielen Reisen. Seine Landschaften sind bewundernswürdig 
wahr in der Charakteristik, zugleich von tiefer Poesie erfüllt, in 
der Farbe reich und harmonisch, bei glänzender Wirkung von 
grosser Feinheit; sie gehören zu den bedeutendsten Leistungen der 
neueren Landschaftsmalerei. Seine Motive sind meist der schweize- 
rischen Alpenwelt entnommen, jedoch hat er auch Landschaften 
aus Italien, nach daselhst gemachten Studien gemalt. Die Galerie 
in Dresden hat von ihm Prachtbäume am Bergstrom, der schäu- 
mende Fluss bildet im Mittelgrunde einen kleinen Wasserfall, zu 
beiden Seiten grossartige Laubbäume, bezeichnet 1854 (Nr. 1854); 
in der Berliner Nationalgalerie ein Blick auf den Vierwaldstätter 
See, im mittleren Vordergrunde zwischen Felsblöcken eine Schlucht 
mit Kiefern, im Hintergrunds die Gletscher, bezeichnet 1834; und 
eine Hochgebirgsschlucht mit Giessbach, im Mittelgrunde ZWQI 
mächtige Tannen, vom Sturm geschüttelt, bezeichnet 1855 (Nr- 49 
und 50); in der Kunsthalle zu Hamburg die Ansicht der Handeck 
im Berner Oberlande, bezeichnet 1853 (Nr. 298). Das Museum in 
Leipzig ist besonders reich an hervorragenden Calameschen Land- 
schaften; es befinden sich daselbst von ihm: die Kette des Monte 
Rosa bei Sonnenaufgang; "Eichen im Sturm", von 1842; die Tem- 
pelruinen von Pästum am Golf von Salerno, von 1847; der Felsen- 
sturz im Hasli-Thale an der Grimselstrasse, Figuren von Lugardon; 
eine Alpenlandschaft, von 1852; ein Alpenpass; und ein Sonnen- 
untergang an einem See (Nr. 25-28, 418, 419 und 492). Das 
Stadelsche Institut zu Frankfurt a. M. hat von A. Calame ein 
Motiv aus den Schweizer Alpen bei Sonnenuntergang; und eine 
Schweizerlandschaft mit Vieh an der Tränke, bezeichnet 1843144 
(Nr. 463 und 464); im Museum zu Breslau von ihm ein Wald- 
bach, über mächtige Felsblöcke stürzend, am linken Ufer ein Hirt 
mit einer Ziegenherde, am rechten Ufer dichter Wald (Nr. 668); 
in der städtischen Kunstsammlung zu Mannheim zwei Studien, 
jede einen Wasserfall darstellencl (Nr. 114 und 115); in der 
Kunsthalle zu Karlsruhe ein Blick auf einen Vlfaldbach, daran 
ein Angler, auf der Höhe eine Burg; und "Sclitude", Blick in 
eine Park-Allee des 18. Jahrhunderts, beides Aquarelle (Nr. 7.07 
und 708); in der Sammlung des Kunstvereins zu Bremen eine 
Sghweizgf Gebirgslandsohaft, 'vorn eine kahle Ifelsenwand und ein 
abstürzender Wildbach, an beiden Ufern majestatische Tannen, die 
höchsten Spitzen mit Schnee bedeckt; und eine Schweizerlandschaft 
mit Blick auf die Jungfrau, deren Gipfel aus. einer Nebel- und 
Xvongenhülle, gcheinbar ohne Zusammenhang mit der festen Erde, 
von der Llittaggsonne beschienen, auftaucht, auf etwas erhöhtem 
Plane des Mittßlgrundes fünf mächtig aufragende Tannen und drei 
Ziegen, von 1849 (Nr. 22 und 23); m der Kunstsammlung zu Basel
        

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