Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1331754
17. Jahrhunderts. 
des 
Meister 
609 
Ziegenherde, im Mittelgrunde ein überbrückter Fluss, rechts eine 
Gruppe, die als die Flucht der heiligen Familie bezeichnet werden 
kann u. s. W. (Nr. 413); in der Galerie zu Augsburg, angeblich 
von Claude Lorrain, eine Landschaft mit altrömischen Ruinen und 
dem Opfer der Iphigenie als Staffege (Nr, 227); im Museum zu 
Darmstadt, ebenfalls angeblich von ihm, eine Landschaft bei 
Sonnenuntergang mit einem Park, einem Landhaus und einem 
See (Nr. 470); im Museum zu Stuttgart von ihm eine baum- 
reiche Landschaft mit heiterer Ferne, belebt von Menschen und 
Tieren (Nr. 259); in der grossherzoglichen Galerie zu Mannheim 
eine Kopie nach O1. Lorrain eine Ansicht aus Rom (Nr. 316); in 
der Kunsthalle zu Karlsruhe ebenfalls eine Kopie nach ihm, 
von Karl Ludwig Kaaz (1776-1810), eine ideale landschaftliche 
Komposition mit der Staifage der Ruhe auf der Flucht nach 
Ägypten im Vordergrunde (Nr. 487); im Schlosse zu Aschaffen- 
burg eine Kopie der Sonnenuntergang über einer Burg, im 
Vordergrunde Wanderer (Nr. 332). Die Harrachsche Galerie in 
Wien hat von Cl. Lorrain den Sonnenuntergang in einem See- 
hafen, als Staffage eine Gruppe sitzender Frauen, denen ein 
junger Mann verspielt, dann eine Gruppe von Männern, die zwei 
Raufenden zusehen; eine Gebirgslandschaft mit einem Flusse, als 
Stalfage eine Frau mit einigen Tieren (Nr. 118 und 150); und eine 
Waldlandschaft, vorn ein Mann auf einem Schimmel nebst vier 
Kühen im Wasser (Nr. 200); im Ferdinandeum zu Innsbruck 
zwei Kopien nach ihm eine Landschaft mit Merkur, der dem 
Apoll die Rinder raubt; und eine Landschaft mit Kephalus und 
Prokris (Nr. 595 und 596); in der Kunstsammlung zu Basel von 
Nachahmern des Meisters ein Arkadisches Schäferleben; und eine 
Landschaft mit Diana von Aktäon überrascht (Nr. 171 und 172); 
im Kantonal-Museum zu Freiburg in der Schweiz von ihm eine 
Abendlandschaft (Nr. 34). Laurent de la Hire, geboren zu 
Paris 1606, gestorben daselbst 1656, erhielt seinen ersten Unter- 
richt von seinem Vater Etienne de la Hire, der in Polen lebte, 
und studierte später die Werke der Meister von Fontainebleau, 
namentlich des Primaticcio. In der kaiserlichen Galerie zu Wien 
befindet sich von ihm lllariä Himmelfahrt, zu beiden Seiten des 
Steinsarges stehen und knieen die Jünger, oben in einer Wolke 
schwebt Maria in der Sternenglorie, von jubelnden Engeln um- 
geben (Nr. 630); iu der Nostizschen Galerie zu Prag ein Opfer- 
fest mit vielen Figuren (Nr. 57); in der Kunsthalle zu Karls- 
ruhe eine Madonna mit dem Kinde, auf einem Felsstück sitzend, 
zur Rechten ein Kinderengel mit einem Blumenkranz (Nr. 470); 
in der Harrachschen Galerie zu Wien der Kindermord zu Beth- 
lehem, Herodes auf einem Balkon dem Morden zusehend, Engel 
Ebe, Cieerone. IV. 39
        

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