Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1326191
Florentinische 
16. Jahrhundert. 
Schule, 
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schaft sitzend, umfängt das neben ihr stehende nackte Christus- 
kind, hinter der Bank sitzt der heilige Joseph, und im Hinter- 
grunde eilt der kleine Johannes heran (Nr. 413). Im Berliner 
Museum von ihm das Bildnis der Lucrezia, der Gattin des Malers, 
auf grünem Grunde (Nr. 240); die thronende Maria mit dem Kinde 
und Heiligen (Nr. 246): Maria in einer Nische auf leichtem Ge- 
Wölk über zwei Cherubim thronend, halt das Kind auf dem Schosse, 
links Petrus, der heilige Bruno und der nackte greise Onuphrius, 
rechts der heilige Markus, Antonius und die heilige Katharina, 
unten der heilige Celsus und die heilige Julia. Eine heilige Familie, 
in der die Madonna und die heilige Elisabeth mit ihren beiden 
Kindern und einem Engel zu einer schönen Gruppe vereinigt sind, 
kann nur vermutungsweise als ein Original de del Sarto gelten 
(Nr. 1066). Ausserdem ebendort vier grau in grau gemalte 
kleine Ölkopien einiger Wandbilder im Scalzo zu Florenz, in denen 
del Sarto das Leben Johannes des Taufers schildert (Nr. 1067 
bis 1070); und ein Brustbild des heiligen Joseph, Kopie nach 
einem Kopfe aus der heiligen Familie der Galerie Barberini in Rom 
(Nr. 1071). Das Museum in Darmstadt bewahrt die Kopie 
einer Caritas über Lebensgrösse, gemalt von Pierre Mignard 
(Nr. 524) nach Andrea del Sarto; vielleicht ist auch die Maria mit 
dem Christkinde und dem kleinen Johannes in einer Landschaft 
ebendort (Nr. 525) eine Kopie nach demselben Meister. Ebenfalls 
eine Kopie nach demselben ist eine Madonna mit Jesus und Jo- 
hannes im Ferdinandeum in Innsbruck (Nr. 536); gleichfalls ist 
die am Boden sitzende Maria mit dem Kinde und dem kleinen 
Johannes im Museum zu Leipzig (Nr. 262) eine moderne Kopie 
des Bildes im Turiner Museum, welches einen Teil eines Bildes 
der heiligen Familie im Louvre wiedergiebt. Die herzogliche 
Sammlung in Gotha hat vnn del Sarto eine Madonna mit dem 
Christkinde und dem kleinen Johannes (Nr. 517), und eine Kopie nach 
demselben die Jungfrau und die heilige Anna, Brustbilder auf 
schwarzem Grunde (Nr. 518); in der Galerie Ozernin in Wien von 
demselben eine heilige Familie (Nr. 20); in der Galerie zu Stutt- 
gart ein Bildnis des Malers Galeazzo Campi (Nr. 226) und eine heilige 
Familie (Nr. 216). Die Schackgalerie in München enthält an 
Kopien nach del Sarto: ein Selbstporträt des Künstlers, nach dem 
Original in den Uflizien von Lenbach (Nr. 239), die berühmte 
Madonna der Tribuna in Florenz, kopiert von A. Wolf, und die 
Madonna mit dem Kinde aus dem Palast Pitti, ebenfalls von 
A. Wolf (Nr. 240 und 241). Die Madonna mit dem Jesuskinde 
im Schosse, bei einem Baume sitzend, daneben der kleine Johannes, 
Joseph rückwärts an eine Brüstung gelehnt, in der Galerie 
Harrach in Wien (Nr. 125). stammt angeblich von del Sarto.
        

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