Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1331578
des 17. Jahrhunderts. 
Meister 
591 
halle zu Hamburg, angeblich von ihm, das Brustbild eines Knaben 
mit Früchten (Nr. 111); im Museum zu Leipzig Maria, das 
stehende mit einem Rosenkranze spielende Christkind auf dem 
Sehosse haltend, stellenweise stark übermalt; und ein Schulbild 
1a Concepcion, Maria in einer Glorie auf der Mondsichel schwebend 
(Nr. 154 und 153); ebendort eine Kopie, Christus an die Säule 
gebunden, vor ihm Petrus knieend (Nr. 155). Im Museum zu 
Schwerin, von einem gleichzeitigen Nachahmer des Murillo, fünf 
Betteljungen, auf dem Boden hockend und stehend, in verschiedener 
Beschäftigung (Nr. 715); in der Sammlung zu Lützschena Maria 
sitzend, mit gefalteten Händen gen Himmel blickend, zu ihren 
Füssen ein Korb, etwas unter Lebensgrösse (Nr. 128); und angeb- 
lich von Murillo Maria mit dem Ohristkinde, in lebensgrosser Figur 
(Nr. 185); im Museum zu Darmstadt, angeblich von ihm, das 
lebensgrosse Brustbild eines Kartäusermönchs in seiner Ordens- 
kleidung, übrigens ein vorzügliches Bild (Nr. 641); im Museum zu 
Stuttgart das Bildnis eines Knaben, in Halbiigur (Nr. 232); und 
aus der Schule des Meisters Amor mit seinen Waffen in den 
Händen (Nr. 165); in der Galerie zu Oldenburg die Madonna 
als gute Hirtin im Pilgerkleide umdrängt von Schäfchen, welche 
Rosen bringen, im Hintergründe ein Oherub, einem Löwen wehrend, 
ein herbeieilendes Schäfchen anzufallen (Nr. 103); im Ferdinandeum 
zu Innsbruck in der Art des Meisters, der heilige Laurentius 
(Nr. 586). Juan Caweäo de Miranda, geboren zu Avilez in 
Astnrien 1614, gestorben zu Madrid 1685, Schüler des Pedro de 
las Cuevas und des Bartolome Roman zu Madrid, unter dem Ein- 
flusse von Velasquez, Rubens und insbesondere des van Dyck aus- 
gebildet, ist vornehmlich zu Madrid, kurze Zeit in Toledo thätig. 
Garreüo malte viele Kirchenbilder, war aber zugleich hervorragend 
als Bildnismaler. In der Galerie zu Berlin beündet sich von ihm 
das Bildnis des Königs Karl I1. von Spanien, als Knabe in 
schwarzer Hoftracht, ganze Figur in Lebensgrösse (Nr. 407); in 
der kaiserlichen Galerie zu Wien das Bildnis des Königs Karl ll. 
von Spanien als lebensgrosses Kniestück (Nr. 602); in der Pinako- 
thek zu München das Bildnis der Donna Maria. Anna de Austria, 
zweiten Gemahlin des Königs Philipp IV. als Witwe in Abtis- 
sinnenkostüm (Nr. 1302); in der Harrachschen Galerie zu Wien 
das Bildnis Philipps IV., Königs von Spanien, im Ornat des gol- 
denen Vliess-Ordens, hinter ihm ein Spiegel, in dem man ihn im 
Proül sieht (Nr. 292); und das Bildnis der Donna Maria de Austria 
im Äbtissinnenkleide, ganze lebensgrosse Figur, Wiederholung des 
Bildes in der Pinakothek zu München (Nr. 318). Enrique de 
las Marinas, geboren 1620 zu Oadix, gestorben 1680 zu Rom, 
daselbst unter dem Einflüsse des Nie. Poussin und der Werke des
        

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