Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1331310
19. Jahrhunderts. 
des 
Meister 
565 
grosses Kniestück (Nr. 497); ebendort angeblich von Edmund 
Dayer, thätig etwa 1780, das Bildnis des Lord Scarborough, neben 
einem Tisch stehend, Kniestück (Nr. 94). Von M. C. Blommaerdt, 
im 18. Jahrhundert thätig. besitzt das Museum in Braunschweig 
eine musikalische Gesellschaft (Nr. 158). In der Galerie zu Augs- 
burg von Heinrich van Wotersclwodt, wahrscheinlich aus Holland 
stammend, um 1744 in München genannt, in der Art des jüngeren 
Teniers und des Adr. Brouwer malend, ein sonntägliches Bauern- 
gelage in einem Dorfe mit vielen Figuren; und eine Dorfkirmes, 
vorn tanzende Bauern (Nr. 230 und 231). Philippus Ooclers, ein 
jüngeres Mitglied der lllalerfamilie Ooclers aus Maastricht, ist im 
Museum zu Schwerin durch eine junge Verkäuferin, in ihrem 
Kramladen stehend und Kaffeebohnen abwiegend, vor ihr eine 
Alte, vertreten, bezeichnet 1784 (Nr. 145). In der Kunstsammlung 
zu Bas el von J. Scnave, geboren zu Loo 1755, gestorben um 1825, 
ein kleines Mädchen in seiner Schürze der Kuh Futter bringend; 
und ein Pferd, welches von einem kleinen Jungen aus dem Stalle 
geführt wird. Im Ferdinandeum zu Innsbruck von Jean Louis 
Dcmarne, geboren 1752 zu Brüssel, gestorben 1829 zu Paris, ein 
Seestück mit Schiffen u. s. w. (Nr. 723). 
Belgische und holländische Meister des 19. Jahr- 
hunderts. Die neueren belgischen und holländischen Meister 
waren zu Anfang des 19. Jahrhunderts, gerade wie die aller 
übrigen Länder von den Franzosen abhängig, gewannen jedoch 
seit dem Beginn der vierziger Jahre eine neue Vaterländische 
Kunst zurück, die sich im Anschluss an ihre alten grossen Meister, 
wie Rubens und van Dyck, mit Aufwand einer grossen Farben- 
freudigkeit, wenn auch ohne tieferen inneren Gehalt entwickelte. 
Namentlich übten die belgischen Bilder dieser Zeit sofort einen 
bedeutenden Einfluss in Deutschland, indem sie auf die Wieder- 
belebung des durch die Oorneliussche Monumentalmalerei einiger- 
massen zurückgedrängten Kolorismus in der Ölmalerei hinwirkten. 
Diese Belgier bildeten gewissermassen das Bindeglied zwischen den 
neueren Franzosen und Deutschen. Übrigens sind die Malwerke 
der neueren Belgier und Holländer ziemlich zahlreich in die 
deutschen Galerien gelangt.  Die Neue Pinakothek in München 
hat von Joh. Koekoek, geboren 1778 in Vere, gestorben 1851 in 
Amsterdam, eine Marine (Nr.317); von demselben Meister in der 
städtischen Kunstsammlung zu Mannheim zwei Marinen (Nr. 64 
und 65). Von A. Terlink, geboren 1777 zu Dordrecht, gestorben 
1857 in Rom, in der Neuen Pinakothek zu München eine Ansicht 
des Palastes Chigi an der Strasse von Albano (Nr. 310), Im 
Museum zu Stuttgart von Jan Willem Pienemann, geboren 
zu Abconde bei Amsterdam 1779, gestorben daselbst 1853, ein
        

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