Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1331156
des 
Meistef 
Vlämische 
Jahrhunderts. 
549 
Walnüsse (Nr. 109); ebendort von Puter, der in der Mitte des 
17. Jahrhunderts thätig gewesen zu sein scheint, Flussiische auf 
einem Küchentische, dahinter ein Steinkrug u. s. w. (Nr. 848); in 
der Galerie zu Augsburg, Wahrscheinlich von U. Lelieul, der um 
die Mitte des 17. Jahrhunderts lebte, totes Geflügel, Enten, Gold- 
fasan, Specht, Gimpel, Schnepfen, Eisvogel u. s. w. (Nr. 376); im 
Rudolfinum zu Prag von Nicolaes Lachtropius, thätig in der 
2. Hälfte des 17. Jahrhunderts in Alfen, Pilze von Schmetterlingen 
umschwärmt, in einer dunkel gehaltenen Landschaft (Nr. 422). Die 
Harrachsche Galerie in Wien hat von Petrus Willebeeck, thätig 
um 1647, einen Kranz von Früchten um eine grau in grau ge- 
malte Büste Christi (Nr. 9); in der grossherzoglichen Galerie zu 
Mannheim von Pieter vom Naert ein Stillleben von zwei Schnepfen 
und einem Pulverhorn (Nr. 232); im Museum zu Gotha von Jacop 
Marhes Lely, zwei Bilder mit toten Vögeln (Nr. 147 und 148); 
ebendort von Fmns vom Schney, der um 1610 lebte, Küchengerät 
von Messing und Kupfer, zwei Thonkrüge und mehrere Fische 
auf einem Tische (Nr. 266); in der Nostizschen Galerie zu Prag 
von R. Bys, 1660-1738, ein aufgehangener toter Hahn (Nr. 289); 
in der Sammlung zu Lützschena von Mclchior Bloem, um 1650 
thätig, ein Tierstück mit einem lebensgrossen toten Schwan (Nr. 75). 
Niederländische Meister im 18. Jahrhundert. Obgleich 
noch einzelne bedeutende Talente unter den Meistern des 18. Jahr- 
hunderts vorkommen, so hat sich doch die Originalität in der 
Anbahnung neuer Richtungen erschöpft, und es handelt sich nun- 
mehr um die mehr oder weniger geschickte Nachahmung des 
Alten. Zugleich haben sich die Unterschiede der Schulen "so 
ziemlich gegeneinander ausgeglichen; und wenn nachstehend an 
der alten Sehuleinteilung festgehalten wird, so geschieht dies mehr 
der Übersichtlichkeit wegen, als dass hiermit tiefer gehende Ver- 
schiedenheiten bezeichnet werden sollen. Im allgemeinen herrscht, 
besonders in der Landschaftsmalerei die Nachfolge der französischen 
Kunst. 
Vlämische Meister. Hendrik van Ltnt, genannt Studio, 
geboren zu Antwerpen 1684, gestorben zu Rom nach 1726, ist ein 
Schüler des P. van Bredael. Im Rudolfinum zu Prag von ihm 
Nymphe und Satyr vor einer Baumgruppe sitzend, links ein relief- 
geschmückter Marmorblock, vorn liegt ein junger Satyr mit dem 
Hirtenstabe in der Hand; und eine italienische Landschaft mit 
einem befestigten Schloss, auf dem Wege reitet eine Frau auf 
einem beladenen Maultiere, vorn Wanderer (Nr. 439 und 440); 
im Museum zu Braunschweig die Rückkehr von der Jagd bei 
Rom (Nr. 156). Balthasar van den Bossche, geboren 1681 zu 
Antwerpen, gestorben daselbst 1715, war ein Schüler von Gerard
        

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