Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1331038
Kampen 
Meister von 
Jahrhundert. 
w. im 17. 
537 
(Nr. 276 und 277); in der Galerie zu Oldenburg das Innere einer 
gotischen Kirche, belebt durch viele Personen (Nr. 239); in der 
Sammlung zu Lützschena das Innere einer gotischen Kirche 
(Nr. 117). Daniel de Blieck lebte um die Mitte des 17. Jahr- 
hunderts in Middelburg und malte Architekturstücke. Im Museum 
zu Schwerin befindet sich von ihm das Innere einer gotischen 
Kirche, am Altar wird Messe gelesen, überall Personen (Nr. 72); 
in der Galerie zu Augsburg das Innere einer spätgotischen 
Kirche mit mannigfacher Staffage, vorn zeichnet ein Maler 
(Nr. 145); im Museum zu Gotha: das Innere der neuen Kirche 
zu Delft, belebt durch links einfallendes Sonnenlicht; und noch 
zwei Innenansichten gotischer Kirchen (Nr. 153-155). Von 
Abraham Susenier, um 1646 in Dordrecht genannt, ebenfalls im 
Museum zu Gotha. ein Stillleben aus einem Globus, Muschel, 
Taschenuhr, Bibel. Totenkopf u. s. w. bestehend (Nr. 284). Philip 
Angel, geboren 1616 zu ÄMiddelburg, gestorben nach 1683, thätig 
in Haarlem, Leiden, Batavia und Ispahan, später nach Middelburg 
zurückgekehrt, ist im Berliner Museum durch einige tote Vögel, 
auf einem Tische liegend, vertreten (Nr. 918A). Von Karel 
Borchaert Voet, Maler von Püanzen, Blumen und Insekten, geboren 
zu Zwolle um 1670, gestorben 1745, Schüler seines Bruders, hat 
das Museum in Schwerin ein Stillleben mit Büchern, Toten- 
kopf u. s. w.; ein Küchenstück mit Obst, Zwiebeln, einem 
Hering u. s. w., und ein zweites Küchenstück mit Eiern, Gefässen, 
einer Oitrone, Radieschen u. s. w., Gegenstück zum vorigen 
(Nr. 1088-1099). 
Meister von Kampen, Deventer und Alkmaar. Unter 
den an den vorgenannten Orten thätigen Meistern sind besonders 
zwei hervorragend: Gerard Ter Borch und Allart van Everdingen. 
Jener liebt es, die feineren Schichten der Gesellschaft darzustellen, 
schöne Damen und vornehme Kavalier-e in prunkvoll ausgestatteten 
Räumen, in Sammet und Seide gekleidet, die musizieren, galante 
Gespräche führen oder sich dem Genusse der Tafel hingeben. 
Seine Frauengestalten mitihrem bleichen holländischen Teintundihren 
langen blonden Locken haben Jugend und Grazie; und namentlich 
versteht es der Meister, die Steife, den Atlas mit seinem Schimmer, 
meisterhaft darzustellen. Der Landschaftsmaler A. v. Everdingen 
malt die nordische Natur in grossartig romantischem Charakter; 
seine Poesie ist wieder die mehr plastische, weniger die geheimnis- 
volle aus der Seele dringende des Jac. Ruisdael.  Hendrik 
Avercamp, genannt De Stamme van Kampen, geboren zu Amgtey- 
dem 1585, gestorben zu Kampen nach 1663, thätig bis 1625 in 
Amsterdam, zeitweise im Haag, hauptsächlich jedoch in Kampen. 
Von ihm besitzt die Galerie in Dresden die Schlittenfahrt und
        

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