Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1331028
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ihm einige Knaben und ein Alter (Nr. 680).  Zu den Landschafts- 
malern in Rotterdam gehört Jan Sony's, der daselbst in der ersten 
Hälfte des 17. Jahrhunderts lebte und vielleicht als Vorläufer von 
Wynants und Saftleven gelten kann; von ihm besitzt die Galerie 
in Augsburg eine Flusslandschaft, der Fluss von Segelschißen 
belebt, im Vordergrund gelagerte Arbeiter u. s. w. (Nr. 546). 
Mattheus ltfolanus, gestorben zu Middelburg 1645, ist ein Nach- 
ahmer Jan Brueghels; von ihm besitzt die Galerie in Dresden 
eine Dorflandschaft mit einigen schwachen Staäagefiguren (Nr. 1780). 
Ary Huberts Veruvcr, um 1646 in Dordrecht genannt, ist in der 
grossherzoglichen Galerie zu Mannheim durch eine am Meeres- 
strande gelegene Stadt mit vielen grossen und kleinen Schiiten 
vertreten (Nr. 154). Von Hubert van Ravestein, um 1655 noch in 
Dordrecht am Leben, besitzt die Ozerninsche Galerie in Wien 
ruhende Schafe und Ziegen im Stalle (Nr. 194). Von Pieter van 
der Leemu, geboren zu Dordrecht, gestorben nach 1705, Schüler 
seines Vaters Sebastiaen, später Nachfolger des Adr. van de Velde, 
befindet sich im Museum zu Hannover eine Landschaft mit Her- 
den und einem Hirten (Nr. 273); im Städelschen Institut zu 
Frankfurt a. M. von ihm ein Ochsenmarkt, im Hintergrund 
Ruinen; und Ziegen am Fusse eines Baumes gelagert (Nr. 316 
und 317); zwei Landschaften mit Tierstaffage in der Pinakothek 
zu München (Nr. 485 und 486). Philip van Lecmven, gestorben 
1723 in Rotterdam, ist im Museum zu Gotha. durch eine brennende 
Kirche bei Nacht, davor eine dichtgedrangte Volksmenge, ver- 
treten (Nr. 93). Johannes van Vucht, geboren angeblich 1598 zu 
Rotterdam, gestorben 1637 daselbst, ist Architekturmaler; von ihm 
hat die Sammlung des Kunstvereins in Bremen das Innere einer 
grossen Renaissance-Kuppelkirche, die Staffage scheint sich auf 
jüdischen Ritus zu beziehen (Nr. 150); im Schwerin er Museum 
von ihm der Einblick in eine Renaissancekirche mit Figurenstaffage 
(Nr. 1100). Antonis de Lorme, ein Schüler des Jan van Vucht, 
ist wie dieser Architekturmaler, und etwa um 1640 bis 1666 in 
Rotterdam thätig. Das Museum in Berlin hat von ihm das 
Innere einer gotischen Kirche, von einigen Figuren belebt 
(Nr. 83GB); in der Pinakothek zu München ein Kircheninneres 
in vortrefflicher Perspektive und harmonischem Helldunkel (Nr. 6] 7); 
im Museum zu Schwerin der Einblick in eine einschiffige Kirche, 
von Männern in spanischer Tracht belebt; und das Innere einer 
grossen gotischen Kirche, mit einigen Figuren (Nr. 617 und 618); 
im Museum zu Stuttgart das Innere einer Kirche mit vielen 
Figuren (Nr. 296); im Stüdelschen Institut zu Frankfurt a. M. 
das Innere einer gotischen Hallenkirche mit vielen Figuren; und 
das Innere einer Renaissancekirche, Gegenstück zum vorigen
        

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