Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1330989
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Holland. 
Trinker und Raucher am Tische sitzend; und Hiob von bösen 
Geistern geplagt, rechts in der Ferne sein brennendes Haus und 
die weggeführten Herden, bei Abendstimmung (Nr. 250 und 251). 
Ludolt de Jongh, geboren 1616 zu Overschie, gestorben etwa 1697 
zu Hillegersberg, Schüler des Oorn. Saftleven zu Rotterdam, des 
Ant. Palamedesz zu Delft, des Jan van Bylert zu Utrecht. Er lebte 
eine Zeitlang in Frankreich, später stets in der Umgegend von Retter- 
dam. Von ihm besitzt die D res dener Galerie das Bildnis einerjungen 
Frau mit ihrem Töchterchen (Nr. 1805); das Museum in Leipzig eine 
Gesellschaft bei Tisch, zwei Damen und zwei Herren, zwei Gäste, 
von einem Pagen angemeldet, treten herein (Nr. 572); im Schlosse 
zu Aschaffenburg ein Gelehrter bei einem Kaminfeuer in einem 
Buche lesend (Nr. 61). Hendrick Maertens Sorgh, genannt Rokes, 
geboren angeblich zu Rotterdam um 1611, gestorben daselbst 1670, 
Schüler des Willem Buyteweck, bildete sich nach den Werken des 
Adriaan Brouwer; er ist zu Rotterdam thatig und kurze Zeit zu 
Antwerpen. In der Galerie zu Dresden befinden sich von ihm: 
eine Fischverkäuferin vor ihren Fischbehältern, neben ihr steht 
der Fischer und vor ihnen eine Köchin; der Herr des Weinbergs 
mit seinen Zahlmeistern an einem Tische auf erhöhtem Estrich 
sitzend, die Arbeiter kommen rechts herein und erhalten ihren 
Lohn, unten Frauen und Kinder mit Fruchtkörben; und Bauern 
und Bäuerinnen in der Schenke, Karten spielend, trinkend und 
rauchend (Nr. 1806-1808); im Museum zu Berlin eine Bauern- 
schlägerei in der Kneipe (Nr. 967 A); im Museum zu Kassel der 
Gemüsemarkt zu Rotterdam, Käuferinnen und Verkäuferinnen; und 
der Fischmarkt zu Rotterdam in einer offenen Halle. vorn ein 
Fischweib, ein Fischer, Käuferinnen u. s. w. (Nr. 259 und 260); 
im Museum zu Braunschweig eine Bauerngesellschaft; und die 
Arbeiter des Weinbergs (Nr. 307 und 308); im Museum zu 
Hannover zwei kartenspielende Burschen in einem Bauernhause, 
dahinter vier andere Männer und eine Frau mit zwei Kindern, 
hinten am Kamine ein verliebtes Pärchen (Nr. 507); in der Galerie 
zu Augsburg rauchende, zur Geige singende und trinkende Bauern 
am Kamin (Nr. 108); in der Kunsthalle zu Karlsruhe, angeblich 
von Sorgh, ein Fischer mit Lachsschnitten, dahinter der Fischmarkt 
vor der Kirche, Halbtigur (Nr. 255); im Schlosse zu Aschaifen- 
burg eine Bauerngesellschaft (Nr. 23). Jan Ossenbeck, geboren um 
1627 zu Rotterdam, gestorben 1678 zu Regensburg, ist nach einer 
italienischen Reise in Wien, später in Regensburg thätig; er ist 
Landschafts- und Tiermaler in der Art des Aalbert Cuijp. In der 
Dre s den er Galerie von ihm ein Herr und eine Dame von dem Hirten 
vor seiner Hütte begrüsst, rechts ein Esel neben Schafen und 
Ziegen, im Mittelgrunde halt der herrschaftliche Wagen (Nr. 1809);
        

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