Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1330804
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Holland. 
Jan Steen selbst, und hinter ihm zwei maskierte Männer u. s. w. 
(Nr. 666); im Museum zu Breslau, angeblich von Jan Steen, der 
Besuch auf dem Lande, ein älteres Ehepaar aus der Stadt, bei 
einem ländlichen Hofbesitzer in denStube (Nr. 331); in der Kunst- 
halle zu Karlsruhe ein Liebesparchen in einer Laube im Wirts- 
hausgarten, dahinter ein Zuschauer, im Hintergrunde weitere Gäste, 
die Wirtin und die Magd (Nr. 260). Das Städelsche Institut zu 
Frankfurt a. M. besitzt von Jan Steen: Moses, Wasser aus dem 
Felsen schlagend; ein Gast mit der Schenkmagd im Wirtshause 
scherzend; ein Alchimist, im Begrilf den letzten Thaler und das 
silberne Geschmeide seiner Frau in den Schmelztiegel zu werfen; 
und der Fischmarkt zu Leiden (Nr. 214-216 und 216a); im Museum 
zu Leipzig von ihm eine ausgelassene Gesellschaft von zwölf 
Personen; und eine Köchin, vom Rübenschälen zu einem an ihr 
emporspringenden Hunde auf blickend (Nr. 556 und 627); im Museum 
zu Gotha eine lustige Gesellschaft in einer Schenke, Männer und- 
Frauen, singend, spielend und trinkend, aus der späteren Zeit des 
Meisters (Nr. 252); in der Galerie zu Oldenburg eine Gesellschaft 
auf einem oifenen Vorplatz um einen gedeckten Tisch sitzend, 
daneben ein Flötenbläser und ein Dudelsackpfeifer, welche den 
Gesang von alt und jung begleiten; und von einem Nachahmer 
des Meisters ein Bauer ein geöffnetes, wie es scheint, verdorbenes 
Ei in der Hand haltend (Nr. 235 und 236); im Schlosse zu 
Aschaffenburg ein Philosoph in einem Buche lesend (Nr. 108); 
in der Kunsthalle zu Hamburg Bauern in einer Landschaft; und 
eine Stube mit fröhlichen Bauern (Nr. 171 und 172); im Stadt- 
museum in Königsberg ein Mann, in der Rechten eine Rute, 
in der Linken ein Stück Backwerk haltend, hinter ihm eine weinende 
Frau und ein bittender Knabe (Nr. 57); in der Nostizschen Galerie 
zu Prag ein Arzt, einer kranken Frau ein Rezept schreibend; 
und ein Gelehrter in seiner Stube, neben ihm ein bekränzter 
Knabe mit der Sanduhr, im Hintergrunde der Tod und ein weinen- 
des Kind (Nr. 204 und 200); in der Sammlung zu Lützschena 
streitende Bauern im Wirtshause; und eine Bauernfamilie, um ein 
mit der Mahlzeit besetztes Fass beim Tischgebet sitzend (Nr. 216 
und 150). Arie de Vois, geboren um 1630, wahrscheinlich zu 
Utrecht, gestorben zu Leiden 1680, Schüler des Nic. Knupfer zu- 
Utrecht, des Abr. van den Tempel zu Leiden, unter dem Einflusse 
der Schule G. Dous weiterentwickelt, thätig zu Leiden, malt in 
der Art Dous, erreicht diesen aber nicht. Die Galerie in Dresden 
hat von ihm: Frauen am Wasser in einer Landschaft nach dem 
Baden; ein trinkender Krieger in blanker Stahlrüstung, Knie- 
stück; und "eine barfüssige, aber vornehm gekleidete Schäferin vor 
dunklen Bäumen stehend, zu ihren Füssen eine Ziege und Schafe:
        

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