Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1330688
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Holland. 
reich und Italien weiter. Im Schweriner Museum von ihm eine 
südliche Landschaft mit Nymphen und Satyrn; und eine Gebirgs- 
landschaft im Schnee, in der Holzträger um ein Feuer sitzen 
(Nr. 659 und 660); im Museum zu Braunschweig eine ideale 
Landschaft mit dem Jüngling am Wasser und lagernden Mädchen; 
und eine ideale Landschaft mit dem Quellhäuschen, Merkur und 
Herse, Gegenstück zum vorigen (Nr. 397 und 398). Jan 21cm. Kessel, 
geboren zu Amsterdam 1641 oder 1642, gestorben daselbst 1680, 
ist ein Schüler von J. Ruisdael und folgt der Richtung Hobbemas. 
Von ihm hat die Kunsthalle zu Karlsruhe eine Waldlandschaft 
mit der vom Blitz getroifenen Weissbuche (Nr. 773); im Museum 
zu Darmstadt eine Landschaft nach dem Regen, die Figuren 
von A. v. d. Velde (Nr. 426); in der Kunsthalle zu Hamburg 
eine baumreiche Landschaft mit einer steinernen Brücke (Nr. 83). 
Jacob de Heusch, geboren zu Utrecht 1657, gestorben zu Amsterdam 
1701, wurde von seinem Oheim Willem de Heusch unterrichtet, 
dem er in seinen Bildern vollkommen nachahmte. Er kam jung 
nach Italien, wurde nach Berlin berufen, kehrte aber bald nach 
Amsterdam zurück, wo er bis zu seinem Tode blieb. Seine Land- 
schaften sind anmutig in der Komposition und in der Farbe, die 
Staffage von Menschen und Tieren ist glücklich dargestellt. In 
der kaiserlichen Galerie zu Wien befinden sich von ihm: eine 
italienische Abendlandschaft, ein gebirgiges Seeufer mit vielen 
Schiffen, der Vordergrund ist mit Figuren belebt; und eine Fluss- 
landschaft in der Abendsonne, mit Schiffen und vielen Menschen am 
Ufer (Nr. 895 und 896); im Museum zu Braunschweig eine 
Stadtansicht mit römischen Bauwerken (Nr. 410); im Museum zu 
Stuttgart eine Landschaft mit kleinen Figuren von Poelenburgh, 
die Geschichte der Kallisto darstellend (Nr. 313); im Städelschen 
Institut zu Frankfurt a. M. ein Flussufer, links durch Bäume 
abgeschlossen (Nr. 295). Jan Grifßcr, geboren 1656 in Amsterdam, 
gestorben zu London 1718, Schüler des Roeland Roghman zu 
Amsterdam, aber Nachfolger des Herman Saftleven, nach vielen 
Reisen in London ansässig. Er lebte lange Zeit auf einem Schiff 
und malte in dieser Zeit nur lilarinen. Die Galerie in Dresden 
besitzt von ihm 17 Landschaften, meist Flussthäler mit Schiffen, 
in bergiger Gegend (Nr. 1675-1691); in der kaiserlichen Galerie 
zu Wien zwei Rheinansichten, mit Booten und Schiffen, welche 
den Fluss beleben (Nr. 859 und 860); im Museum zu Schwerin 
zwei Flusslandschaften im Gebirge bei Abendbeleuchtung, mit 
Schiffen auf dem Flusse und buntem Treiben am Ufer, Gegen- 
bilder (Nr._431 und 432); im Museum zu Braunschweig eine 
winterliche Gebirgslandschaft mit einem Wacbtturm; und ein Ver- 
gnügen auf dem Eise bei einer Stadt (Nr. 407 und 408); in der
        

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