Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1330642
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Holland. 
im Ferdinandeum zu Innsbruck eine Uferlandschaft mit Häusern 
Vieh und einem Reiter (Nr. 672); im Schlosse zu Aschaffenburg, 
eine Landschaft mit einem Wasserfall, vorn Reisende zu Pferde 
(Nr. 308); in der Sammlung zu Lützschena eine Landschaft mit 
Staffage von A. v. de Velde (Nr. 174). Adrian van. de Velde, 
geboren zu Amsterdam 1635 oder 1636, gestorben daselbst 1672, 
Schüler seines Vaters Willem van de Velde dem Älteren, später des 
Jan Wynants und des Ph. Wouwerman zu Haarlem, unter dem 
Einflusse des Paul Potter weitergebildet, thätig zu Amsterdam. 
In seinen idyllischen Landschaften werden Tiere und Menschen 
bald zur Hauptsache. In der Galerie zu Dresden befinden sich 
von ihm: die Viehweide mit der Melkerin, von 1659; die trinkende 
Frau, Kniestück; Rinder und Schafe unter Ruinen, rechts vorn 
sitzt der Maler; die Rinderherde im Thor, und reitende Hirten; 
die Eisbelustigung auf dem Stadtgraben; und eine Viehweide neben 
einem kahlen Baume (Nr. 1655-1660); im Museum zu Berlin: 
eine Waldlandschaft mit Hirten und Herde; Kühe auf der WVeide 
und eine Magd mit Milcheimern; und eine flache Flusslandschaft 
mit weidenden Pferden und Schafen (Nr. 884A, 903A und 922B); 
in der kaiserlichen Galerie zu Wien eine Landschaft mit einer 
Herde und dem Hirtenknaben; und eine Landschaft mit Tieren, 
dem Hirten und einer melkenden Frau (Nr. 1344 und 1345); in 
der Pinakothek zu München fünf Landschaften mit Tieren, durch 
Reichtum der Erfindung und Feinheit der Anordnung ausge- 
zeichnet (Nr. 487-491); im Museum zu Schwerin ein römisches 
Fährboot, im Abendlicht über einen Fluss setzeud, dasselbe ist 
mit Hirten aus der Campagna und wenigen Tieren besetzt; der 
heilige Hieronymus am Fusse einer Eiche sitzend und schrei- 
bend, neben ihm sein Löwe; eine Herde an einer Bachrinne, in 
Mittagsruhe, dabei der Hirt mit einer Frau sprechend; und die 
alte Kopie nach einer Radierung des Meisters, einen Stier und 
die Hirten darstellend; im Museum zu Kassel der Strand von 
Scheveningen, rechts Fischer mit Körben und Netzen, in der Mitte 
Städter und ein Wagen u. s. w.; und Reisende bei einem Land- 
mann nach dem Wege sich erkundigend, ein Bauer eine Kuh 
melkend u. s. w. (Nr. 346 und 347); im Museum zu Stuttgart 
ein Schlachtstück, ein Angriff der Reiterei, Fliehende retten sich 
auf Pferden und in Nachen (Nr. 890). Die Kunsthalle zu Karls- 
ruhe hat von Adr. van de Velde drei idyllische Landschaften mit 
Herden und Hirten (Nr. 290-292); im Ferdinandeum zu Inns- 
bruck eine Waldlandschaft mit Vieh, dahinter ein Hirtenpaar 
(Nr. 658); in der Czerninschen Galerie zu Wien eine Herde von 
Kühen und Schafen neben Weidenbäumen (Nr. 184); in der gross- 
herzoglichen Galerie zu Mannheim eine braune Kuh, die von
        

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